Der Panzerbauer Renk verbuchte zuletzt Rekordaufträge, nun richtet das Unternehmen auch seine zivilen Standorte vermehrt auf Rüstung aus. Die Produktion von Panzergetrieben will COO Emmerich Schiller innerhalb von sieben Jahren mehr als verdreifachen.
31.08.2026, 16.30 Uhr
Optimistischer Waffenbauer: „Ich bin fest davon überzeugt, dass man noch jahrzehntelang Kampfpanzer und andere Panzer brauchen wird“, sagt Renk-COO Emmerich Schiller
Der Rüstungszulieferer Renk schaltet bei seiner Produktion von Panzergetrieben einen Gang hoch. „2023 waren wir bei unter 600 Panzergetrieben, dieses Jahr sind es mehr als 800 und 2030 werden es mehr als 2000 sein“, sagte der Operativvorstand des Konzerns, Emmerich Schiller (60), in Rheine. Angesichts der von der Politik ausgerufenen „Zeitenwende“ seien die Perspektiven für Rüstungsgeschäfte sehr gut. Angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine rüsten Nato-Staaten auf und bestellen viel mehr Panzer und andere Waffensysteme als früher.
Die Aktie des Rüstungskonzerns notierte zuletzt leicht im Minus. Nachdem das Papier bis Mitte 2025 eine Dauerrallye hingelegt hatte, verlor es in den vergangenen zwölf Monaten 29 Prozent an Wert.









