Die Regierung in Algier stationiert Elemente ihrer Luftwaffe in Nigers Hauptstadt Niamey. Noch am Vortag wurde just dort eine Meuterei niedergekämpft.
Ein algerischer Kampfjet, hier bei der Eskorte des Papstes bei dessen Landung in Algier im April. Vier davon stehen jetzt in Niamey
Alberto Pizzoli/reuters
Der niedergeschlagene Militäraufstand gegen das Militärregime in Niger führt zu geopolitischen Verschiebungen. Algerien hat am späten Sonntag vier Kampfjets des russischen Typs Suchoi SU-30 samt Piloten und Luftwaffenpersonal mit einem Transport- und einem Tankflugzeug nach Niger geschickt.
Die zwei Doppelpatrouillen würden auf Anweisung des algerischen Präsidenten und „auf Bitten der nigrischen Autoritäten“ in einer „Mission zur Unterstützung der nigrischen Armee“ stationiert, erklärte das Verteidigungsministerium in Algier. Algerien setze damit sein Engagement für „Sicherheit und Stabilität“ in der Region um.











