In der Hauptstadt Nigers hat es Schüsse und Explosionen gegeben. Wie die Nachrichtenagenturen AFP und Reuters berichten, handle es sich um Angriffe aufständischer Soldaten. Betroffen waren unter anderem die Gebiete um den Flughafen und den Präsidentenpalast in Niamey. Nahe dem Flughafen liegt auch ein Militärstützpunkt.

Berichten zufolge begannen die Unruhen in der Nacht und dauerten mehrere Stunden. In Teilen der Hauptstadt sei der Strom ausgefallen. Das staatliche Fernsehen und Radio sei am Morgen zeitweise nicht erreichbar gewesen.Das Militär rief zur Ruhe auf und mahnte, keine unbestätigten Informationen weiterzugeben. Sicherheitskräfte seien »zur Verteidigung der Heimat« mobilisiert worden, hieß es auf offiziellen Kanälen.