Grenzzaun von Ceuta: Die meisten Migranten kehrten innerhalb kurzer Zeit zurück
Die spanische Regierung untersucht gut einen Monat nach der Migrationskrise in der spanischen Exklave Ceuta weiter die Hintergründe. Regierungschef Pedro Sánchez sieht Anzeichen dafür, dass Russland und Israel die Situation mit einer gezielten Desinformationskampagne befeuert haben könnten. Der linke Politiker wirft sozialen Netzwerken mit »Verbindungen zu Russland und Israel« vor, mit Falschmeldungen den Massenandrang auf die Nordafrika-Exklave Ceuta von Ende Juli angeheizt zu haben.
Darüber habe der Europäische Auswärtige Dienst (EEAS) die spanische Regierung informiert, sagte er in einem Interview mit dem spanischen Sender Ser. Wenn sich beide Länder in diese Angelegenheit einmischten, dann nicht aus Interesse an den Migranten, sondern weil Spanien Israels »Völkermord« im Gazastreifen und den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine angeprangert habe, fügte Sánchez hinzu.Der Regierungschef kritisierte auch eine »internationale rechtsextreme Bewegung«, die das Thema Migration »stets nutzt, um nicht nur Spanien, sondern auch Europa anzugreifen und zu spalten«.
Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez: Die spanische Regierung könne nur auf Grundlage von Daten und gesicherten Fakten handeln











