Emirate melden Drohne über HoheitsgewässernDie Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben bestätigt, dass eine Drohne aus Iran über ihren Hoheitsgewässern entdeckt worden ist. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums reagierte die Luftwaffe der VAE auf die Drohne, die aus Richtung Irans gekommen sei. Einzelheiten gab das Ministerium zunächst nicht bekannt.Angaben des Staatsfernsehens in Teheran, nach denen iranische Streitkräfte einen von den USA genutzten Stützpunkt in den Emiraten angegriffen hätten, wies die Armee der VAE jedoch zurück. Berichte über einen Angriff auf den Luftwaffenstützpunkt Al Minhad „entbehren jeder Grundlage“, teilte das Verteidigungsministerium in Dubai am Montag auf der Plattform X mit. Die iranische Armee hatte zuvor laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim von einem Angriff mit Dutzenden Drohnen auf ein Ziel in den Emiraten gesprochen. Demnach wurde der Flugplatz Minhad südöstlich von Dubai ins Visier genommen.Iran: Verurteilen US-Angriffe „aufs Schärfste“Die iranische Regierung hat die jüngsten US-Angriffe auf die iranische Insel Larak in der Straße von Hormus „aufs Schärfste“ verurteilt. Die iranische Armee habe „im Einklang mit dem ihr zustehenden Recht auf legitime Verteidigung“ auf die „militärische Aggression“ der USA reagiert, teilte das iranische Außenministerium am Montag mit.Sabrina FrangosIran: Drohnenangriff auf Basis in Vereinigten Arabischen EmiratenDie iranische Armee hat nach eigenen Angaben am frühen Morgen den Luftwaffenstützpunkt Al-Minhad in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) mit Drohnen angegriffen. Ziel seien Bereiche der Basis gewesen, in denen US-Truppen und Hubschrauber stationiert seien, berichtet das iranische Staatsfernsehen unter Berufung auf eine Mitteilung der Armee. Der Angriff sei eine Reaktion auf die Tötung von Mitgliedern der iranischen Revolutionsgarden und Zivilisten auf der Insel Larak, heißt es in der Erklärung weiter. Eine Stellungnahme der Regierung der VAE oder des dortigen Verteidigungsministeriums lag zunächst nicht vor.Verlängerung von Iran-Einsatz untragbar? Pentagon dementiertDas US-Verteidigungsministerium dementiert zumindest in Teilen einen Bericht, wonach mehrere ranghohe US-Militärs vor einer Verlängerung des US-Einsatzes gegen Iran warnen. „Vieles davon ist schlichtweg falsch“, schrieb Pentagon-Sprecher Sean Parnell auf der Plattform X. Er betonte, dass die Veröffentlichung streng geheimer Lageberichte ein „Verbrechen“ sei. Auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur erklärte Parnell, der Artikel sei „ein schlecht recherchierter Bericht voller Ungenauigkeiten“. Zu internen operativen Abläufen oder bestimmten Risikobewertungen wolle er sich nicht öffentlich äußern.Zuvor hatte die „Washington Post“ unter Berufung auf mit einem geheimen Dokument vertraute Personen berichtet, dass mehrere hochrangige US-Militärs Verteidigungsminister Pete Hegseth darauf hingewiesen hätten, dass eine Verlängerung großangelegter Operationen gegen Iran nicht tragbar sei. Die Fähigkeiten der Streitkräfte, Bedrohungen auch in der Heimat abzuwehren, könnten dadurch eingeschränkt werden, schrieb die Zeitung. Sie berief sich auf das sogenannte Secretary of Defense Orders Book – eine Übersicht über die weltweite Verfügbarkeit von US-Kriegsschiffen, Flugzeugen, Personal und Waffensystemen.Sabrina FrangosTrump: Irans Ölzentrum auf Insel Chark wird „in Stücke gerissen“US-Präsident Donald Trump zufolge wird das iranische Ölzentrum auf der Insel Chark von den USA „in Stücke gerissen“. In den sozialen Medien nennt er jedoch keine weiteren Details. Ein beigefügtes Video, das gewaltige Explosionen zeigt, ist einer Überprüfung der Nachrichtenagentur Reuters zufolge wahrscheinlich künstlich generiert. Zuvor haben US-Streitkräfte zwei Raketenwerfer auf einer anderen Insel angegriffen. Dies sind die ersten bekannten US-Angriffe auf Iran seit Ende Juli. Als Reaktion darauf feuert Iran auf US-Stützpunkte in Jordanien. Über Chark wurden 90 Prozent der iranischen Ölexporte abgewickelt, bevor am 28. Februar der durch US- und israelische Angriffe ausgelöste Krieg begann. Ein Angriff auf die Insel würde den Energiehandel der Islamischen Republik massiv stören und die Wirtschaft stark unter Druck setzen. Stellungnahmen des Weißen Hauses, des US-Verteidigungsministeriums oder aus den iranischen Medien liegen zunächst nicht vor.Sabrina FrangosUS-Finanzminister: Planen wöchentlich neue Sanktionen gegen IranDas US-Finanzministerium plant nach den Worten von Scott Bessent wöchentlich neue Sekundärsanktionen gegen Iran. Zunächst stünden Banken im Fokus, sagt Bessent der Nachrichtenagentur Reuters. Man werde den Geldhäusern klarmachen, dass es nicht in Ordnung sei, iranisches Geld zu verwalten und das Regime zu unterstützen. Der nächste Schritt könne sein, ein Institut vollständig vom dollarbasierten Finanzsystem abzuschneiden. Bessent will diese Botschaft auch beim anstehenden Treffen der G20-Finanzminister übermitteln: Wer die wirtschaftlichen Beziehungen zu Iran nicht kappe, müsse mit Sekundärsanktionen rechnen.Sabrina FrangosFox News: Iran greift US-Truppen in Jordanien anIran greift einem Bericht des US-Senders Fox News zufolge US-Truppen in Jordanien an. Bislang gebe es keine größeren Auswirkungen, schreibt ein Reporter des Senders auf der Plattform X unter Berufung auf einen US-Insider. Fast alle Raketen seien abgefangen worden.Khamenei ruft zur Einigkeit muslimischer Staaten aufIrans Oberster Führer Modschtaba Khamenei hat die muslimischen Staaten und insbesondere die Golfregion zur Einigkeit gegen ihren „wahren Feind“ aufgerufen. Spaltungen unter den Muslimen dienten den Interessen ihrer Gegner, hieß es in einer am Sonntag veröffentlichten Botschaft. Der Text wurde anlässlich der islamischen Einheitswoche zum Geburtstag des Propheten Mohammed auf Khameneis Kanal auf dem Kurznachrichtendienst Telegram publiziert. Wer „wissentlich oder unwissentlich“ Spaltungen herbeiführe, helfe den Feinden des Islams, heißt es darin. Khamenei warf zudem die Frage auf, ob die Palästinenser „so hilflos“ zurückgelassen worden wären, wenn die Muslime Einigkeit gezeigt hätten.„Meine nachdrückliche und wiederholte Empfehlung an die Herrscher islamischer Länder, insbesondere der Länder Westasiens und des Golfs, lautet, ihren wahren Feind zu identifizieren, seinen Plan zu verstehen und ihm entgegenzutreten“, erklärte Khamenei offensichtlich mit Blick auf die USA und Israel. Er fragte die arabischen Monarchen am Golf zudem, ob es „Schurken ohne Identität“ gewagt hätten, nach ihren Ländern und Besitztümern zu trachten, wenn die Regierungen und Völker unter dem Banner des Islams vereint wären. Hannah SturmÖlförderung im Irak wieder hochgefahrenDie Ölförderung in der Region Kurdistan im Irak wurde nach Angaben der Regierung wieder hochgefahren. Die Unternehmen hätten die Förderung wieder aufgenommen, die nach Drohnenangriffen während des Irankriegs unterbrochen gewesen sei, erklärt der zuständige Minister Kamal Mohammed. Aktuell würden 220.000 bis 230.000 Barrel (1 Barrel = 159 Liter) pro Tag gefördert. Ein Sprecher des irakischen Ölministeriums sagt, die Ölexporte aus der Region zum türkischen Hafen Ceyhan hätten inzwischen ein Volumen von rund 150.000 Barrel pro Tag erreicht. Hannah SturmNetanjahus Sohn muss aus den USA zurückkehren Israels Inlandsgeheimdienst hat bestätigt, dass ein Sohn des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu wegen einer akuten Bedrohung aus den USA zurückkehren musste. „Tatsächlich bestand eine erhebliche Gefahr für Jair Netanjahu“, hieß es in einer Mitteilung von Schin Bet. „Aufgrund dieser Bedrohung und nach einer Lageeinschätzung wurde entschieden, ihn gemeinsam mit seinem Sicherheitsteam dringend nach Israel zurückzubringen.» Der Geheimdienst äußerte sich allerdings nicht zu angeblichen Mordplänen Irans gegen einen seiner Söhne, von denen Benjamin Netanjahu zuletzt gesprochen hatte. Der US-Sender Newsmax hatte berichtet, der 35-jährige Jair Netanjahu sei Ende vergangenen Jahres Ziel eines iranischen Attentatsplans gewesen. Der israelische Geheimdienst habe im vergangenen Dezember davon erfahren und habe die US-Behörden informiert, berichtete der Sender unter Berufung auf eine Person aus dem Umfeld der US-Strafverfolgung. Demnach hätten sich bereits iranische Agenten „vor Ort“ in Miami befunden und den Wohnsitz von Jair sowie seine Bewegungen überwacht. Der ständig von einem israelischen Sicherheitsteam begleitete Sohn des Ministerpräsidenten sei daraufhin angewiesen worden, den Ort umgehend zu verlassen, so die Quelle. Er sei abgereist, ohne seine persönlichen Sachen mitzunehmen, und unmittelbar nach Israel zurückgekehrt, wo er nun lebe. Der Generalsekretär des iranischen Sicherheitsrats hatte Israels Regierungschef selbst jüngst mit dem Tod bedroht. „Wir werden Benjamin Netanjahu, den Ministerpräsidenten des zionistischen Regimes, in die Hölle schicken“, sagte Mohsen Resai am Donnerstagabend in einem Interview des staatlichen Fernsehens. Iran räumt wirtschaftliche Kriegsfolgen einDie iranische Führung hat schwere wirtschaftliche Schäden durch den Krieg mit den USA eingeräumt, zugleich jedoch Härte signalisiert. Iran werde trotz der neuen US-Wirtschaftssanktionen nicht einknicken, hieß es in einer am Samstag von staatlichen Medien verbreiteten Erklärung der Führung in Teheran. Die Islamische Republik werde dem US-Druck standhalten, die Diplomatie fortsetzen und die Kontrolle über die strategisch wichtige Straße von Hormus behalten. Zudem wolle sie sich darauf konzentrieren, die Inflation einzudämmen, Arbeitsplätze zu schaffen, die heimische Produktion zu fördern und die Abhängigkeit vom Dollar schrittweise zu verringern. Bericht: 400 Schiffe stecken weiterhin im Persischen Golf festNach Beginn des Irankriegs vor einem halben Jahr stecken einem Bericht zufolge noch immer rund 400 Schiffe im Persischen Golf fest. „Während einige Schiffe und ihre Besatzungen den Persischen Golf verlassen konnten, haben bis zu 400 Schiffe mit rund 6000 Seeleuten seit Beginn des Konflikts nicht sicher abfahren können“, sagte der Generalsekretär der Weltschifffahrtsorganisation IMO, Arsenio Dominguez, laut einer Mitteilung am Freitag.Die Organisation verifizierte seit Kriegsbeginn Ende Februar eigenen Angaben zufolge 70 Attacken auf internationale Schiffe im Persischen Golf. Dabei seien 19 Seeleute getötet worden. Die schlechte Sicherheitslage schade allen, sagte Dominguez. „Besonders bedrückend ist sie jedoch für die Tausenden unschuldigen Seeleute, die davon betroffen sind.“ Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Liveblog Irankrieg: Medien: USA und Iran attackieren sich erstmals seit Wochen wieder | FAZ
USA greifen offenbar Raketenwerfer auf der Insel Larak an, Iran attackiert US-Stützpunkte in Jordanien +++ US-Finanzminister: Wöchentlich neue Sanktionen +++ alle Entwicklungen im Liveblog







