US-Militär: Haben Ziele im Iran angegriffen – Teheran meldet GegenschlagDas US-Militär hat nach eigenen Angaben am Wochenende iranische Radar- und Drohnen-Kommandozentralen in Goruk und auf der Insel Keschm angegriffen. Die Angriffe seien eine Reaktion auf aggressive Handlungen von Iran gewesen, darunter der Abschuss einer US-Drohne vom Typ MQ-1 über internationalen Gewässern, teilt das US-Zentralkommando (Centcom) mit. US-Kampfflugzeuge hätten demnach die Luftabwehr, eine Bodenkontrollstation und zwei Drohnen zerstört. US-Soldaten seien nicht zu Schaden gekommen. Unterdessen erklären die iranischen Revolutionsgarden iranischen Medien zufolge, sie hätten einen Luftwaffenstützpunkt ins Visier genommen. Dieser sei von den USA für einen Angriff auf einen Telekommunikationsturm auf der Insel Sirik im Süden von Iran genutzt worden.Sabrina FrangosKuwait fängt Raketen- und Drohnenangriffe abDie kuwaitische Luftabwehr fängt Raketen- und Drohnenangriffe ab. Im ganzen Land heulen die Sirenen, meldet die staatliche Nachrichtenagentur Kuna. Weitere Details nennt die Agentur zunächst nicht.Sabrina FrangosInsider: USA dringen auf neue Waffenruhe zwischen Israel und HisbollahDie USA unternehmen einem Insider aus US-Regierungskreisen zufolge einen neuen Anlauf für eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz in Libanon. Die Hisbollah-Miliz solle alle Angriffe auf Israel einstellen und im Gegenzug müsse Israel auf eine Eskalation in Beirut verzichten, sagte ein US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. US-Außenminister Marco Rubio spreche über diesen Plan bereits mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Während Aoun versuche, den Vorschlag voranzutreiben, fordert der libanesische Parlamentspräsident Nabih Berri dem Insider zufolge, dass Israel zuerst das Feuer einstellt.Irem YildirimIrans Präsident fordert neuen Politikstil Irans Präsident Massud Peseschkian hat sich für eine grundlegende Änderung des Führungsstils im Land ausgesprochen. Zugleich wies sein Büro Rücktrittsgerüchte zurück. Peseschkian sagte laut der den Revolutionsgarden nahestehenden Agentur Fars, die Führung könne nicht allein aus einer begrenzten Gruppe von Führungskräften und Beamten bestehen. Er verlangte stattdessen die Einbindung aller gesellschaftlichen Schichten, wirtschaftlicher Akteure und Wissenschaftler sowie der Bevölkerung.Peseschkian gilt als Reformer. Seine Forderung steht im Kontrast zur Machtstruktur. Ein Blick auf die wichtigsten Vertreter der iranischen Führung zeigt, dass viele Schlüsselpositionen seit Jahrzehnten durch Personen mit engen Verbindungen zu den Islamischen Revolutionsgarden besetzt sind.Der Präsident sagte weiter, je ehrlicher man mit der Bevölkerung spreche und sie in den Prozess der Entscheidungsfindung und Problemlösung einbezöge, desto größer sei die Chance, Herausforderungen erfolgreich zu meistern. Wenn die Menschen mit Notlagen konfrontiert seien, müssten auch die Verantwortlichen an ihrer Seite stehen und sich um die Lösung der Probleme bemühen. Irem YildirimWadephul: Israels Vorrücken in Libanon Anlass zur Sorge Außenminister Johann Wadephul ruft Israel und die von Iran unterstützte Hizbullah-Miliz in Libanon dringend auf, zur vereinbarten Waffenruhe zurückzukehren. „Das weitere Vorrücken der israelischen Armee im Süden Libanons gibt Anlass zu großer Sorge“, teilte der CDU-Politiker am Rande seines Besuches bei den Vereinten Nationen (UN) in der US-Ostküstenmetropole New York mit. Israel müsse bei seinem Vorgehen gegen die Hizbullah Zivilisten und zivile Infrastruktur schützen. „Jede weitere Eskalation verschärft die ohnehin schon angespannte Lage zusätzlich und sorgt für neue Fluchtbewegungen innerhalb Libanons“, warnte Wadephul. Netanjahu spricht von „entscheidender Wendung“ in LibanonIsraels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat die Einnahme der strategisch bedeutsamen Kreuzritterburg Beaufort im Libanon durch die israelische Armee als „entscheidende Wendung“ im Kampf gegen die pro-iranische Hizbullah-Miliz bezeichnet. Israel sei „vereint, entschlossen und stärker als jemals zuvor“ auf die Burg zurückgekehrt, sagte Netanjahu in einem am Sonntag veröffentlichten Video. Die Einnahme der Festung sei eine „dramatische Etappe“ im israelischen Vorgehen gegen die Hisbollah.„Wir haben die Schranken der Angst durchbrochen“, sagte der israelische Regierungschef: „Wir ergreifen die Initiative, wir operieren an allen Fronten – in Syrien, im Gazastreifen, im Libanon.“Die israelische Armee hatte die Kreuzritterburg Beaufort bereits im Libanonkrieg 1982 erobert und nutzte sie bis zu ihrem Rückzug aus dem Libanon im Jahr 2000 als Stützpunkt. Beaufort gilt wegen der Lage mit Blick über weite Teile des Südlibanon als strategisch wichtiger Punkt.Iranischer Chefunterhändler: Kein Vertrauen in die USAIran wird nach den Worten seines Chefunterhändlers Mohammad Baqer Ghalibaf kein Abkommen zur Beendigung des Konflikts mit den USA akzeptieren, solange die Rechte der iranischen Bevölkerung nicht gesichert sind. Es gebe kein Vertrauen in die Worte und Versprechen des Feindes, sagt Ghalibaf staatlichen Medien zufolge. Das einzige Kriterium seien spürbare Ergebnisse, bevor Iran seinerseits Verpflichtungen erfülle. Ghalibaf äußert sich nach seiner Vereidigung als wiedergewählter Parlamentspräsident.Deutsche Abschussanlage in der Ukraine angekommenDie Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj aus Deutschland eine weitere Abschussanlage für die Iris-T-Luftabwehr erhalten. Das System sei am Samstag eingetroffen, teilt Selenskyj auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Zugleich fordert Selenskyj weiteren Nachschub an Munition. „Wir benötigen auch Raketen für die Luftabwehrsysteme, um über ausreichende Kapazitäten zur Abwehr russischer Angriffe zu verfügen“, erklärt er. Das Bundesverteidigungsministerium hatte Mitte April mitgeteilt, dass mit der Firma Diehl die Lieferung weiterer Startgeräte für Iris-T-Luftabwehrsysteme vereinbart worden sei.Israel meldet Einnahme der Burg Beaufort in LibanonIsrael hat nach eigenen Angaben im Zuge seiner Bodenoffensive gegen die Hizbullah im Süden Libanons die Burg Beaufort eingenommen. Israelische Soldaten seien „auf den Gipfel von Beaufort zurückgekehrt und haben dort erneut die israelische Flagge gehisst“, erklärte Verteidigungsminister Israel Katz am Sonntag und bezog sich auf die frühere Eroberung der mittelalterlichen Kreuzritterburg im Libanonkrieg im Jahr 1982. Zugleich riefen die israelischen Streitkräfte zur Evakuierung sämtlicher libanesischer Gebiete südlich des Flusses Sahrani auf.Klaus BardenhagenIsrael: Bodeneinsatz in Libanon ausgeweitetDie israelische Armee hat eine Ausweitung ihres Bodeneinsatzes in Libanon gemeldet. Die Offensive zur Erweiterung einer „vorgeschobenen Verteidigungslinie“ werde derzeit „auf zusätzliche Gebiete“ ausgedehnt, erklärte die Armee am Sonntag. Israelische Soldaten hätten zudem den Fluss Litani überquert.Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte bereits am Freitag erklärt, die israelischen Streitkräfte hätten den rund 30 Kilometer nördlich der gemeinsamen Grenze verlaufenden Litani überschritten. Die Armee erklärte nun, sie habe „vor einigen Tagen“ einen Einsatz in der Gegend des Beaufort-Kamms und des Wadi al-Saluki im Süden Libanons begonnen. Ziel sei es, „direkte Bedrohungen“ für Orte im Norden Israels und die Stadt Metula zu beseitigen und die operative Kontrolle im Südlibanon zu stärken.Lena SpilgerUS-Militär beschießt Schiff im Golf von Oman mit RaketeUS-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben ein Schiff im Golf von Oman beschossen. Entgegen der US-Seeblockade habe sich das Schiff einem iranischen Hafen genähert und sei den Anweisungen trotz etlicher Warnungen nicht nachgekommen, teilte das zuständige Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit. Ein Flugzeug der US-Streitkräfte habe das Schiff danach mit einer Rakete beschossen und manövrierunfähig gemacht. Der Vorfall ereignete sich demnach bereits am Freitag.Das Schiff mit dem Namen „M/V Lian Star“ fuhr laut Centcom unter gambischer Flagge. Nähere Angaben zum Schiff oder zu möglichen Verletzten machte die US-Seite nicht. Mit der US-Blockade will die US-Regierung den wirtschaftlichen Druck auf Teheran erhöhen. Die Blockade richtet sich gegen Schiffe, die iranische Häfen ansteuern oder verlassen. Wichtige Einnahmen aus dem Ölexport sollen so abgeschnitten werden. Wie Centcom weiter mitteilte, wurden seit Beginn der Blockade fünf Handelsschiffe gewaltsam gestoppt. 116 seien zum Umdrehen gezwungen worden.Lena SpilgerLibanons Regierungschef wirft Israel „gefährliche Eskalation“ vorDer libanesische Regierungschef Nawaf Salam hat die anhaltenden israelischen Angriffe auf Ziele im Süden des Libanon scharf kritisiert. „Angesichts der gefährlichen und beispiellosen israelischen Eskalation in den vergangenen Tagen ist es notwendig, die politischen und diplomatischen Bemühungen zu verstärken, um eine rasche und echte Waffenruhe zu erreichen“, sagte Salam am Samstag in einer im Fernsehen übertragenen Ansprache. Er warf Israel vor, eine Strategie „der verbrannten Erde und der Kollektivstrafe“ zu betreiben, indem die Armee „Städte und Dörfer zerstört und ihre Bewohner zur Flucht zwingt“. Salam verteidigte die seit April laufenden direkten Verhandlungen mit Israel. Ein Erfolg sei dabei zwar „nicht garantiert“, sagte der Regierungschef. „Aber sie sind der am wenigsten kostspielige Weg für unser Land und unser Volk.“Mehr ladenTickarooLive Blog Software
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