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Sonntagmorgen, kurz nach zehn Uhr. In der pittoresken Altstadt von Aarau, der Hauptstadt des Schweizer Kantons Aargau, deutet erst mal gar nichts darauf hin, dass ganz in der Nähe von hier Schreckliches geschehen ist: Eine Gruppe Turnerinnen schlendert vergnügt durch die Gassen, vor der Eisdiele Kalte Lust beugt sich ein Pärchen über einen Eisbecher. Zwei Stockwerke darüber winkt ein Mann aus dem offenen Fenster auf die Gasse hinunter. Jemand winkt zurück und ruft: »Schöne Sonntig!«
Zwei Straßen weiter regelt die Feuerwehr den Verkehr. Sie stoppt eine Frau, die mit ihrem Lastenrad und zwei Kindern Richtung Schachen will, in das Quartier außerhalb des historischen Zentrums, wo es ein Spital gibt, ein Freibad, Restaurants, Sportanlagen und eine große Pferderennbahn. »Da gehen Sie besser nicht hin, da gibt es nichts Schönes!«, sagt die eine der Feuerwehrfrauen.










