PfadnavigationHomePanoramaAarauSchüsse bei Rave in der Schweiz – 22-jährige Frau stirbt, fünf VerletzteStand: 10:40 UhrLesedauer: 2 MinutenBei einem Technofestival auf der Rennbahn im schweizerischen Aarau sind in der Nacht Schüsse gefallen. Die Polizei spricht von einem Todesopfer und mehreren Verletzten. „Zur Täterschaft tappt die Polizei noch im Dunkeln“, so SRF-Korrespondent Mario Gutknecht.Im schweizerischen Aarau läuft ein Großeinsatz der Polizei. Bei einem Rave auf einer Pferderennbahn gab es „mehrere Schussabgaben“. Es soll einen Toten und zum Teil schwer verletzte Personen geben.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenBei einem Rave im schweizerischen Aarau sind in der Nacht zu Sonntag Schüsse gefallen. Das bestätigte die Kantonspolizei Aarau. Demnach gebe es „mehrere Opfer“. Es laufe ein Großeinsatz der Polizei. „Bleiben Sie dem Gebiet fern“, schrieb die Polizei. Die Gegend ist großräumig abgesperrt.Die Kantonspolizei Aargau teilte auf X mit, dass eine 22-jährige Frau tödlich verletzt worden und vor Ort gestorben sei. Zudem seien vier Männer und eine Frau im Alter von 24 bis 27 Jahren leicht bis schwer verletzt worden. Alle Opfer stammen den Angaben zufolge aus der Schweiz.Eine Sprecherin der Polizei sagte dem Schweizer „Blick“, dass der Vorfall auf der örtlichen „Pferderennbahn lokalisiert“ sei. „Es ist noch nicht klar, was genau vorgefallen ist“, sagte die Sprecherin. Sie bestätigte, dass es „mehrere Schussabgaben bei einer größeren Personengruppe“ gegeben habe.Auch die Polizei auf deutscher Seite ist an den allgemeinen Fahndungsmaßnahmen beteiligt. Dies sei reine Routine in der Polizeiarbeit, betonte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Freiburg.Laut Schweizer Medienberichten fielen die Schüsse zwischen 2 und 3 Uhr. Weitere Hintergründe sind bislang unklar – also auch, wie viele Täter es gibt und ob diese sich auf der Flucht befinden. Gegenüber der Schweizer Zeitung „Blick“ äußerten sich mehrere Zeugen. Zunächst hätten die Besucher die Schüsse für ein Feuerwerk gehalten, so eine Frau. Dann habe jemand „Alle runter!“ gerufen. Die Gruppe habe sich daraufhin unter dem DJ-Pult versteckt. Eine Frau sei von einer Kugel getroffen worden. Alle Besucher des Raves seien von der Polizei in eine Turnhalle gebracht worden. „Es war schrecklich“, so die Zeugin gegenüber der Zeitung. Das Ganze habe sich unmittelbar nach dem Ende der Veranstaltung abgespielt.Auf der Pferderennbahn fand der „Aarau Rave VOL. 7“ statt. Aufgrund des Großeinsatzes bleibt das Schwimmbad Aarau in Aarau bis auf Weiteres geschlossen.Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.luwi/jmr/lay/dpa