Am Rande einer Rave-Party in Aarau im Norden der Schweiz sind Schüsse gefallen. Dabei sei eine Person getötet worden, teilte die Kantonspolizei mit. Fünf weitere Personen wurden demnach teils schwer verletzt.Die Opfer sind laut Polizei Besucher des Rave-Festivals. Tatort war die Pferderennbahn, auf der zum Zeitpunkt des Geschehens laut Polizei der Rave stattfand.Die Schweizer Zeitung „Blick“ berichtete, dass die Schüsse vor 03.00 Uhr. Beim „Aarauer Rave“ handelt es sich um eine Techno-Party von Samstagnachmittag bis in die Nacht zum Sonntag mit rund 3500 Besuchern. Aarau im Schweizer Kanton Aargau liegt etwa 40 Kilometer westlich von Zürich. Bewaffnete Polizeibeamte mit einem gepanzerten Einsatzfahrzeug sperren eine Straße in der Nähe der Pferderennbahn Schachen in Aarau ab. © dpa/MICHAEL BUHOLZER „Die Fahndung nach der unbekannten Täterschaft läuft. Mögliche Motive sowie die genauen Umstände der Tat sind noch unklar“, teilte die Polizei auf X weiter mit. Die Behörden riefen die Bevölkerung dazu auf, das Gebiet zu meiden. Die Polizei sperrte weite Teile von Aarau ab und verstärkte vorsorglich ihre Präsenz über das Stadtgebiet hinaus.Auf einem Video, das die Schweizer Zeitung „Blick“ veröffentlicht hat und das von der Nähe des Tatorts stammen soll, sind rund zehn Schüsse zu hören.Gegenüber der Schweizer Zeitung „Blick“ äußerten sich mehrere Zeugen. Zunächst hätten die Besucher die Schüsse für ein Feuerwerk gehalten, so eine Frau. Dann habe jemand „Alle runter!“ gerufen. Die Gruppe habe sich daraufhin unter dem DJ-Pult versteckt. Eine Frau sei von einer Kugel getroffen worden.Alle Besucher des Raves seien von der Polizei in eine Turnhalle gebracht worden. „Es war schrecklich“, so die Zeugin gegenüber der Zeitung. Das Ganze habe sich unmittelbar nach dem Ende der Veranstaltung abgespielt. (AFP, dpa)
Fahndung nach Tätern läuft: Ein Toter bei Schüssen am Rande einer Techno-Party in der Schweiz
In der Nacht auf Sonntag sind beim „Aarauer Rave“ im Norden der Schweiz Schüsse gefallen. Ein Besucher stirbt, fünf weitere werden teils schwer verletzt. Die Hintergründe sind noch unklar.












