Am Wochenende ging das Berliner Festival Tanz im August zu Ende. Dort wird Tanz als politische Kraft mit Wechselwirkung verstanden.
Performerin Leah Katz als graues Langohr in „Bat Dances“
Mayra Wallraff
Das Wunderbare am Tanzen sei, – so hat es der US-amerikanische Choreograph und Tänzer Trajal Harrell 2024 in einem Interview mit dem Züricher Tages-Anzeiger neben vielen anderen klugen Dingen gesagt – dass wir kein Übereinkommen hätten, was es bedeute.
Anders als Sprache entzieht es sich starren Logiken, lässt immer Nuancen zu und Ambivalenz. Daher ist es auch bei einem Festival wie dem Berliner Tanz im August so, dass der kurze oder auch längere Gedankenaustausch im Anschluss an die Stücke darüber, was man da gerade gesehen hat, noch mal ganz andere Welten eröffnen kann.







