Am Wochenende beginnt die erste Tanztriennale. »Fast alle deutschen Großstädte« haben sich als Austragungsorte beworben, sagt Katarzyna Wielga-Skolimowska, die künstlerische Leiterin der Kulturstiftung des Bundes. Den Zuschlag bekam Hamburg. Vom 14. bis 21. Juni kommen nun zahlreiche internationale Gastspiele in die Stadt, dazu gibt es eine Tagung und Mitmachformate. Zum Beispiel das preisgekrönte Stück »Polipolis« der Choreografin Regina Rossi. Sie arbeitet viel mit Kindern und Jugendlichen, doch für »Polipolis« geht sie nicht an Schulen oder ins Theater – sondern auf eine trubelige Einkaufsstraße. Wieso, das erklärt sie im Interview.
ZEIT: Frau Rossi, bei der Tanztriennale werden Sie am 16. und 19. Juni in der Mönckebergstraße tanzen, der zentralen Einkaufsstraße in Hamburg. Warum das denn?
Regina
Rossi: Ich will durch Choreografie und Tanz
neue Räume der Begegnung kreieren. Schon zu meinen Studienzeiten in Brasilien habe







