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Dieser Artikel stammt aus unserem Ressort X.

In einem holzgetäfelten Raum in der Zentrale der Bergrettung in St. Ulrich, Südtiroler Dolomiten, sitzen drei bärtige Männer und warten. Die Arme verschränkt, starren sie auf den Bildschirm eines Laptops. Sie erwarten Gewissheit, oder dass wenigstens ihr Funkgerät knackt. Es sei etwas sonderbar, sagen sie. Es habe einen Notruf gegeben, per E-Mail. »Eine besorgte Mutter hat sich an uns gewandt«, sagt Matthias Verginer, ein blonder Mann, Mitte 40, der in seiner stoischen, ungerührten Art, den Bergen selbst ähnelt. Einige Stunden ist die Mail her.