In unserem Liveblog informieren wir Sie über alle Entwicklungen in der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump.US-Militär zerstört mutmaßliches DrogenbootDas US-Militär hat nach eigenen Angaben ein von Drogenkriminellen als Tankstation genutztes Boot im östlichen Pazifik zerstört. Vorher hätten US-Soldaten ohne gewaltsamen Zwischenfall mehrere Personen von Bord geholt, teilte das für die Region zuständige Regionalkommando Southcom auf der Plattform X mit. Dazu wurde ein Video veröffentlicht, auf dem zu sehen ist, wie ein im Meer treibendes Boot explodiert und in einem großen Feuerball aufgeht. Anders als bei früheren Angriffen des US-Militärs auf Schmuggelboote in der Region klang die Mitteilung diesmal nicht danach, als ob jemand zu Tode gekommen sei.Das betreffende Boot – angeblich „ein Schlüsselelement in der Logistikkette der Drogenschmuggler“ – befand sich den Angaben zufolge in internationalen Gewässern und wurde vom Drogenkartell Los Choneros genutzt, einer der mächtigsten Gangs von Ecuador. Die von Bord geholten Personen seien in das südamerikanische Land überstellt worden, hieß es weiter. Die Aktion, in die auch das US-Kriegsschiff „San Antonio“ involviert war, sei vorab mit der ecuadorianischen Regierung abgestimmt worden. Vanessa AngermannUS-Gericht: Visa-Entzug für pro-palästinensische Studenten ist verfassungswidrigEin US-Bundesgericht hat am Freitag jene Gesetze für verfassungswidrig erklärt, ​die der Regierung von Präsident Donald Trump als Grundlage dienten, um die Visa ausländischer Studenten ⁠wegen pro-palästinensischer Äußerungen zu widerrufen. Die Bundesrichterin Noel Wise aus San Jose in Kalifornien kritisierte in ihrer Urteilsbegründung das US-Außenministerium und das Ministerium für Innere Sicherheit scharf. Die Stärke der ‌Demokratie werde geschwächt, wenn Mitglieder der Gesellschaft – ob Bürger oder nicht – sich selbst zensieren und „stillhalten“ müssten, um nicht die Repressalien der Regierung zu erleiden, sagte sie.Vanessa AngermannTrump drückt Norwegern zum Tod von König Harald V. sein Mitgefühl ausUS-Präsident Donald Trump hat den Norwegerinnen und Norwegern zum Tod ihres Königs Harald V. sein Mitgefühl ausgedrückt. Der am Freitag verstorbene Monarch sei „ein starker, stolzer und weithin respektierter Mann“ gewesen, erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. „Er liebte sein Land und wurde wirklich von seinem Volk geliebt und respektiert“, fügte er hinzu. Sein Tod sei ein „wahrhaft großer Verlust“.Vanessa AngermannUS-Behörde ICE plant Einsatz von Roboter-HundenDie umstrittene US-Einwanderungsbehörde ICE will künftig hundeähnliche Roboter einsetzen. Die Behörde plant, für die Vierbeiner der Firma Boston Dynamics bis zu zwei Millionen Dollar auszugeben, wie aus Dokumenten zur Auftragsvergabe hervorgeht. Die Firma solle noch in diesem Jahr den Zuschlag erhalten.Die ferngesteuerten Roboter seien für Lageerfassungen und Gefahrenbewertungen gedacht, hieß es zur Begründung des geplanten Geschäfts. Roboter-Hunde könnten bei Einsätzen in besonders gefährlichen, instabilen oder schwer zugänglichen Umgebungen eingesetzt werden. Über eine mögliche Angriffsfunktion ist nichts bekannt.Vanessa AngermannTrump bei 9/11-Gedenken nur bei Zeremonie im Pentagon und nicht in New YorkZum 25. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September nimmt US-Präsident Donald Trump an einer Zeremonie im Pentagon, nicht aber in New York teil. Das sagte er am Freitag (Ortszeit) vor Journalisten. Zugleich wies er erbost einen Bericht zurück, wonach er auch deswegen nicht nach New York reise, weil es ihm versagt worden sei, bei der dortigen Gedenkzeremonie eine Rede zu halten. Die „New York Times“ hatte berichtet, Trump habe am früheren Standort der bei den Anschlägen zerstörten Zwillingstürme des World Trade Center eine Rede halten wollen. Die Organisatoren hätten dies jedoch abgelehnt mit dem Hinweis, dass bei den 9/11-Gedenkzeremonien auf dem sogenannten Ground Zero nur Angehörige der Anschlagsopfer das Wort ergreifen dürften. Gleichwohl sei Präsident Trump „immer willkommen“, hieß es von den Organisatoren.Trump warf der Journalistin Maggie Haberman, die den „NYT“-Artikel mitverfasst hatte, in seinem Onlinedienst Truth Social vor, sie habe „diese Geschichte erfunden“. Die Journalistin sei „hässlich innerlich wie äußerlich“. Zugleich versicherte der Präsident, ihm würde es gar nichts ausmachen, einmal nicht zu sprechen, „weil ich schon die ganze Zeit rede und das ein Tag ist, um der Opfer zu gedenken“.Vanessa AngermannTrump verkündet bedeutendes Öl-Abkommen mit VenezuelaUS-Präsident Donald Trump hat ein bedeutendes Öl-Abkommen mit Venezuela verkündet. Die Vereinigten Staaten erhielten mit der Vereinbarung die Mehrheitskontrolle über 65 Milliarden Barrel aus den venezolanischen Erdölvorkommen, erklärte Trump am Freitag (Ortszeit) in seinem Onlinedienst Truth Social. Dies sei „der größte Öl-Deal in der Weltgeschichte“. Nach seinen Angaben werden sich die Ölreserven der USA dadurch mehr als verdoppeln.Im Januar war Venezuelas linksnationalistischer Präsident Nicolás Maduro bei einem US-Militäreinsatz in der Hauptstadt Caracas gefangengenommen und in die USA gebracht worden. Er sitzt in New York in Haft, wo ihm wegen „Drogenterrorismus“ der Prozess gemacht werden soll.Maduros frühere Stellvertreterin Delcy Rodríguez wurde Übergangspräsidentin des südamerikanischen Landes und hat sich seit ihrer Amtsübernahme für eine Öffnung Venezuelas für ausländische Investitionen, insbesondere im Energiesektor, stark gemacht. Venezuela verfügt über die größten bekannten Erdöl-Reserven weltweit.Die Regierung Trump hat starken Druck auf Caracas ausgeübt, den USA Zugang zu den venezolanischen Vorkommen des klimaschädlichen Energieträgers zu gewähren. Zugleich drängte sie US-Energieunternehmen, in Venezuela zu investieren. Die Konzerne zeigten sich jedoch zurückhaltend wegen der schlechten Infrastruktur dort und früherer Enteignungen ausländischer Investoren.Deutsche Bundesregierung wird Ontariosee nicht umbenennenDie Bundesregierung bleibt bei der Bezeichnung „Lake Ontario“ und übernimmt die Umbenennung des US-kanadischen Grenzsees in „Lake America“ durch US-Präsident Donald Trump nicht. „Das ist eine amerikanische Entscheidung, diesen See anders zu bezeichnen. Die hat erst mal keine weiteren Auswirkungen auf andere Länder“, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin. „Für uns heißt es weiter Lake Ontario, wie der übliche Name ist."In den USA werde Fußball Soccer genannt, „deswegen wird es nicht in anderen Ländern auch Soccer genannt“, fügte er hinzu. Auf die Frage, ob die Bundesregierung befürchten müsse, dass Trump in diesem Zusammenhang wieder neuen Groll auch gegen Deutschland hegen werde, antwortete der Sprecher, es gehe um die Bezeichnung von Wasserwegen. „Das sollte nicht Anlass sein, um politischen Groll gegen irgendjemanden zu hegen.“Kanadas Premier weist Trumps Umbenennung des Ontariosees entschieden zurückKanadas Premierminister Mark Carney hat die von US-Präsident Donald Trump verkündete Umbenennung des Ontariosees in „Lake America“ entschieden zurückgewiesen. „Wir wissen, dass Amerika sich verändert. Seine Handelsbeziehungen, seine Außenpolitik, seine nationalen Denkmäler, seine Gewässernamen“, erklärte Carney am Donnerstag mit Blick auf die USA im Onlinedienst X. „Die Kanadier wissen auch, dass die Realität beim Namen zu nennen, bedeutet, ihn Ontariosee zu nennen – früher, jetzt und für immer.“Carney führte aus, dass der indigene Huronenstamm dem See seinen Namen gegeben habe. „Ontari'io“ bedeutet demnach in ihrer Sprache „Der See ist schön, der See ist groß“. Der Name sei bereits mehr als 400 Jahre alt, der See habe ihn also lange vor der Gründung der kanadischen Konföderation und vor der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten erhalten. Kurz zuvor hatte Trump wegen seines Handelsstreits mit Kanada ein Dekret zur Umbenennung des Ontariosees unterzeichnet. Die Änderung sei „sofort wirksam“, sagte er im Weißen Haus. Der US-Präsident nutzte die Gelegenheit, um abermals gegen die Nachbarn im Norden auszuteilen: „Die Leute fragen mich oft, mit wem der Handel am schlimmsten ist“, sagte Trump. „Das ist einfach: Kanada.“ Die Verantwortlichen seien „fiese Leute“, die die USA „sehr schlecht behandelt“ hätten. Mehr ladenTickarooLive Blog Software