In unserem Liveblog informieren wir Sie über alle Entwicklungen in der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump.Sabrina FrangosErneut US-Angriff auf mutmaßliche Drogenschmuggler: Drei Tote gemeldetDas US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut einen tödlichen Angriff auf mutmaßliche Drogenschmuggler im Pazifik veranlasst. Drei Menschen seien bei dem Angriff auf das Boot getötet worden, teilte das zuständige US-Regionalkommando Southcom mit. Geheimdienstinformationen hätten den Verdacht versuchten Drogenschmuggels bestätigt. Das Boot sei von einer terroristischen Organisation betrieben worden. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Angaben nicht.Erst vor zwei Tagen hatte Southcom einen Angriff auf ein weiteres Boot im Ost-Pazifik gemeldet, bei dem ein Mensch getötet wurde. Auf Anweisung der Regierung von US-Präsident Donald Trump greift das US-Militär immer wieder Boote in der Karibik und im Pazifik an - mit der Begründung, damit internationalen Drogenschmuggel zu unterbinden. Kritiker bezweifeln, dass die tödlichen Angriffe in internationalen Gewässern völkerrechtlich zulässig sind.Sabrina FrangosUSA leiten Untersuchung zu deutschen Medikamentenpreisen einDie ​USA haben eine Handelsuntersuchung ⁠gegen Deutschland wegen der Preisgestaltung für Medikamente ‌eingeleitet. Dies teilte der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer am ‌Donnerstag ‌mit. Mit der Untersuchung nach Abschnitt 301 des ​US-Handelsgesetzes von ⁠1974 solle geprüft werden, ob Deutschland für ​innovative Pharmaprodukte anhaltend ⁠zu wenig bezahle ‌und dies unangemessen oder diskriminierend sei, ⁠hieß es ⁠weiter.US-Geheimdienstkoordinator Pulte übernimmt kommissarisch Der neue US-Geheimdienstkoordinator Bill Pulte soll am Freitag in Washington sein Amt antreten. Präsident Donald Trump hatte den verbündeten Immobilienexperten Anfang Juni kommissarisch zum Nachfolger der zurückgetretenen Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard ernannt. Pulte soll die Arbeit von insgesamt 18 Geheimdiensten beaufsichtigen, zu denen die Bundespolizei FBI und der Auslands-Nachrichtendienst CIA gehören. Die Nominierung des in Sicherheitsfragen unerfahrenen Pulte löste im Kongress Empörung bis in das Trump-Lager aus. Um Druck auf den Präsidenten auszuüben, verweigerte ihm das Repräsentantenhaus verlängerte Spionagerechte gegen mutmaßliche Terroristen oder Agenten aus dem Ausland. Trump nominierte daraufhin den New Yorker Bundesanwalt Jay Clayton als ständigen Geheimdienstkoordinator nach. Bevor er Pulte ablösen kann, muss noch der Senat Clayton für das Amt bestätigen. Oberstes US-Gericht gibt Haschraucher mit Waffe RechtDer Oberste Gerichtshof der USA hat das Recht der Bundesregierung eingeschränkt, bestimmte Drogenkonsumenten zu entwaffnen. Die neun Richter entschieden am Donnerstag einstimmig zugunsten eines Klägers aus Texas, der gelegentlich Marihuana raucht. Die Bundesregierung hatte versucht, ihm seine Schusswaffe zu entziehen, weil er durch seinen Drogenkonsum eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstelle. Ein Berufungsgericht hatte dem Texaner bereits Recht gegeben.Der zweite US-Verfassungszusatz garantiert allen Staatsbürgern das Recht auf Waffenbesitz. Eine bundesrechtliche Ausnahme gilt aber für drogenabhängige oder regelmäßige Konsumenten. Der Supreme Court betonte nun, sein Urteil bedeute keinen Freibrief für Drogenkonsumenten, Schusswaffen zu besitzen. Es sei aber nicht jeder Cannabiskonsument automatisch eine Gefahr für die Allgemeinheit. Hegseth kündigt neue Überprüfung der amerikanischen Truppenpräsenz in Europa anUS-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat angekündigt, die amerikanische Truppenpräsenz in Europa abermals zu überprüfen. Dabei werde in einem Zeitraum von bis zu sechs Monaten die „Streitkräftepräsenz und Stationierung der USA in Europa“ begutachtet, sagte Hegseth bei einem Treffen der NATO-Verteidignungsminister in Brüssel. Die Überprüfung solle sicherstellen, „dass die NATO sich schnell und unwiderruflich in Richtung eines von Europa geführten Bündnisses bewegt, in dem Europa die Hauptverantwortung für die Verteidigung Europas übernimmt.“ Trump nach einer Stunde Verspätung: „Ich bin der Boss"US-Präsident Donald Trump hat vor dem Platznehmen bei einer G-7-Arbeitssitzung in Évian am Mittwoch die anderen Regierungschefs mit „I am the boss“ („Ich bin der Boss“) begrüßt. Dies tat er, nachdem er fast eine Stunde zu spät zur Sitzung erschienen war. Die Bemerkung löste Lachen in der Runde aus. Merz in Évian: Es gab keine persönlichen Störungen mit Trump Bundeskanzler Friedrich Merz hat betont, dass ​es auf diesem G-7-Gipfel in Évian keine Verstimmungen mit ⁠US-Präsident Donald Trump gegeben habe. „Da hat es an keiner Stelle persönliche Störungen gegeben“, sagte Merz am Mittwoch auf die Frage nach seinem Verhältnis zu Trump. „Insofern gibt es da überhaupt keine Einschränkungen auch des ‌persönlichen Miteinanders. ‌Das gilt übrigens nicht nur für mich, das gilt auch für alle anderen.“ Die Diskussionen seien sehr konstruktiv gewesen. Erstmals habe es ​wieder eine gemeinsame Erklärung ⁠zu außenpolitischen Themen gegeben. Er sei optimistisch, dass auch der NATO-Gipfel Anfang Juli in ​Ankara harmonisch verlaufen könne.Tim SchellenbachRutte: USA wenden sich nicht von NATO-Verbündeten abNATO-Generalsekretär Mark Rutte hat Befürchtungen über einen Rückzug der USA aus dem Verteidigungsbündnis zurückgewiesen. Die Anpassung der US-amerikanischen Beiträge zum Nato-Streitkräftemodell bedeuteten nicht, dass die USA sich von ihren Alliierten abwenden würden, sagte Rutte bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in Brüssel. „Das entspricht nicht der Realität“, sagte Rutte.Die USA hätten ihr Bekenntnis zur Nato „unmissverständlich“ klar gemacht, so Rutte. Das Streitkräftemodell der Nato sei in der Vergangenheit zu stark von Washington abhängig gewesen, fügte er hinzu. Die anderen Verbündeten müssten nun mehr beitragen und hätten dies zum Teil schon getan. Das „Gesamtbild“ sehe gut aus.Ein Toter nach Angriff auf „Drogenboot“ Im Zuge des umstrittenen Vorgehens der US-Armee gegen Drogenschmuggel im Pazifik ist bei einem neuen Angriff auf ein mutmaßliches „Drogenboot“ ein Mensch getötet worden. Laut Geheimdiensterkenntnissen sei das Boot auf bekannten Schmuggelrouten im Ostpazifik unterwegs und an Drogenhandel beteiligt gewesen, erklärte das für Lateinamerika zuständige US-Südkommando Southcom am Dienstag (Ortszeit) im Onlinedienst X. Bei der Aktion sei ein „Narko-Terrorist" getötet worden.Zwei weitere Männer überlebten Berichten zufolge den Angriff. Die US-Küstenwache leitete laut Southcom Such- und Rettungsmaßnahmen ein, um sie zu finden.Die US-Armee hatte Anfang September den Militäreinsatz „Southern Spear“ begonnen. US-Präsident Donald Trump erklärt, Washington befinde sich faktisch im Krieg mit Drogenkartellen in Lateinamerika. Seit Beginn des Einsatzes wurden nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP inzwischen mehr als 200 Menschen bei Angriffen auf Boote in der Karibik und im östlichen Pazifik getötet. Die US-Regierung hat bislang jedoch keine eindeutigen Belege dafür vorgelegt, dass die angegriffenen Schiffe tatsächlich in den Drogenhandel verwickelt waren. Juristen und Menschenrechtsgruppen kritisieren, die Angriffe könnten außergerichtliche Tötungen darstellen, weil sie sich offenbar gegen Zivilisten richteten, die keine unmittelbare Bedrohung für die USA darstellten. Bericht: Trumps Ballsaal soll doch zu Teilen von Steuergeld finanziert werdenAnders als von Donald Trump behauptet soll der geplante Ballsaal des Weißen Hauses zu Teilen von Steuergeld finanziert werden und 200 Millionen Dollar teurer sein als angekündigt. Das berichtete die Washington Post am Dienstag unter Berufung auf Dokumente der zuständigen Baufirma. Darin heißt es demnach, die geschätzten 600 Millionen Dollar Baukosten würden zu mehr als der Hälfte von Steuergeld gezahlt. Trump wiederum hatte Ende März behauptet, der Anbau werde 400 Millionen Dollar Kosten und es würden „keine zehn Cent“ von Steuerzahlern in das Projekt fließen. Es sollte nach Aussagen des Präsidenten ausschließlich von privaten Spendern finanziert werden. Die Aufstellung der Baufirma wurde nach Informationen der Zeitung jedoch drei Wochen früher fertiggestellt; zu diesem Zeitpunkt sollen schon Zehntausende Dollar öffentlichen Geldes an die Firma gezahlt worden sein. Trump hatte den historischen East Wing das Weißen Haus im vergangenen Oktober ohne Ankündigung abreißen lassen und behauptet, dieser sei ohnehin baufällig gewesen. Der neue Ballsaal soll mehr als 8000 Quadratmeter groß sein und einen Bunker beinhalten. Mehr ladenTickarooLive Blog Software