Der Berliner AfD-Abgeordnete Robert Eschricht hat am Samstag ein neues Bürgerbüro in der Gropiusstadt in Süd-Neukölln eröffnet. Nach eigenen Angaben handelt es sich um das erste dauerhafte Abgeordnetenbüro der Partei im Bezirk Neukölln. Begleitet wurde die Eröffnung des Büros von einer Gegenkundgebung.
Rund 200 Teilnehmer auf der Demo gegen das Neuköllner AfD-Büro
© Jana Hermann/Berliner Zeitung
Das Bündnis Neukölln hatte am selben Tag für 13 Uhr zum Protest vor dem Gebäude aufgerufen. Nach Schätzungen der Polizei beteiligten sich rund 150 bis 200 Menschen. Vor Ort waren unter anderem Vertreter von SPD, Grünen und Linken sowie die Omas gegen Rechts. Einige der Anwesenden hielten Reden; alle skandierten Paroli wie etwa „wir wollen keine Nazis“.
Aufmerksam auf das neue AfD-Büro gemacht hatte zuvor der Friseursalon CottonHair, der sich an derselben Adresse befindet und denselben Vermieter, Gropiuswohnen, hat. Die Inhaberin des Salons informierte in den sozialen Netzerken über die geplante Eröffnung und rief zum Protest auf. Das Bündnis Neukölln griff den Aufruf auf und mobilisierte für eine Gegenkundgebung.







