Weil ihre Parteizentrale im Berliner Norden bald futsch ist, will die Bundes-AfD Büros in Mitte beziehen. Andere Mieter des Gebäudes sind entsetzt.
Hier soll bald die AfD einziehen: Geschäftshaus in Berlin-Mitte
Peter Meißner/imago
Sie wollen die AfD nicht als Nachbarn haben: In Berlin-Mitte regt sich Widerstand gegen den Einzug des AfD-Bundesverbands in Büroräume nahe dem U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße. Man sei „überrascht und besorgt“, schreibt etwa die Hilfsorganisation Oxfam Deutschland am Mittwoch auf taz-Anfrage. Die AfD stehe den eigenen Werten diametral entgegen. „Wir sind in Sorge um unsere Mitarbeiter*innen, unseren Kiez und unsere freie, demokratische und weltoffene Gesellschaft.“
Auch der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und die Psychologische Hochschule Berlin (PHB), die beide ebenfalls dort ansässig sind, haben sich kritisch zu Wort gemeldet. Die PHB betreibt in dem Haus unter anderem eine Beratungsstelle für Geflüchtete. „Unsere Räume sollen ein Ort sein, an dem sich unsere Studierenden, Patient:innen und Klient:innen unabhängig von Herkunft, Lebensweise, Weltanschauung oder persönlichen Erfahrungen sicher und respektiert fühlen können“, heißt es in einem aktuellen Statement.










