Es gibt Momente im Leben, die Geld ins Portemonnaie spülen, das man nicht zwingend in den Haushaltsetat einrechnet. Ich meine nicht einen Gewinn im Lotto. Ich meine auch keine Gehaltserhöhung. Gemeint ist jener Moment, wenn man eine große Tüte voller leerer Flaschen vor den Pfandautomaten stellt. Hier beginnt eine vertrauliche Beziehung. Man stopft die erste Flasche hinein, Klack, angenommen, die zweite, Klack, auch angenommen. Und irgendwann kommt diese eine Flasche, garantiert: Der Automat dreht sie, scannt sie, dreht sie noch einmal. Und dann, schiebt er sie einem wieder zu.
Pfandflaschen: Die Türsteher des Flaschenwesens
Pfandautomaten stehen für den guten Geist des deutschen Recyclingsystems. Aber sie sind wählerisch und streng wie eine Club-Tür: Denn nur sie entscheiden, wer reinkommt.









