Früher wurde Fett gern verteufelt, dabei erfüllt es viele wichtige Funktionen in unserem Körper. Einige Fettsäuren sollten wir auch unbedingt über die Nahrung zu uns nehmen.Deshalb kursieren unzählige Tipps zu gesunden Ölen oder dem optimalen Verhältnis bestimmter Fette. Vieles davon klingt überzeugend, aber oft fehlt der wissenschaftliche Beweis.»Es ist total schwer, eine Empfehlung zu geben«, sagt Stefan Kabisch, Studienarzt und Ernährungsforscher an der Charité in Berlin. »Also allein zu der ganz simplen Frage: Butter oder Margarine? Oder auch: Bringt es mir etwas, das Nahrungsfett zu reduzieren?«Das Problem: Viele Erkenntnisse in der Ernährungsforschung basieren auf Beobachtungsstudien, die als methodisch zu unscharf gelten, um daraus eindeutige Tipps abzuleiten, erklärt Kabisch im SPIEGEL-Podcast »Smarter leben«.

Stefan Kabisch

»Das einzige Öl, für das wir wirklich wissen, dass es dazu beiträgt, Herzinfarkt, Schlaganfälle, Sterblichkeit zu reduzieren, ist das Olivenöl.«Dazu gibt es laut Kabisch noch ein paar wenige Grundregeln, an die wir uns halten können, um in der eigenen Küche zu möglichst gesunden Fetten zu greifen.Welche Empfehlungen sind also sonst noch wissenschaftlich fundiert? Wie wählen wir die richtigen Fette fürs Braten, Backen oder Frühstücksbrot? Und welchen Einfluss hat das Ganze tatsächlich auf unsere Gesundheit? Darüber spricht Stefan Kabisch im SPIEGEL-Podcast »Smarter leben« – eine der meistgehörten Folgen der vergangenen Monate. Sie ist ursprünglich am 4. Oktober 2025 erschienen.Die aktuelle Folge hören Sie hier: