In unserem Liveblog informieren wir Sie über alle Entwicklungen in der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump.Trump verkündet bedeutendes Öl-Abkommen mit VenezuelaUS-Präsident Donald Trump hat ein bedeutendes Öl-Abkommen mit Venezuela verkündet. Die Vereinigten Staaten erhielten mit der Vereinbarung die Mehrheitskontrolle über 65 Milliarden Barrel aus den venezolanischen Erdölvorkommen, erklärte Trump am Freitag (Ortszeit) in seinem Onlinedienst Truth Social. Dies sei „der größte Öl-Deal in der Weltgeschichte“. Nach seinen Angaben werden sich die Ölreserven der USA dadurch mehr als verdoppeln.Im Januar war Venezuelas linksnationalistischer Präsident Nicolás Maduro bei einem US-Militäreinsatz in der Hauptstadt Caracas gefangengenommen und in die USA gebracht worden. Er sitzt in New York in Haft, wo ihm wegen „Drogenterrorismus“ der Prozess gemacht werden soll.Maduros frühere Stellvertreterin Delcy Rodríguez wurde Übergangspräsidentin des südamerikanischen Landes und hat sich seit ihrer Amtsübernahme für eine Öffnung Venezuelas für ausländische Investitionen, insbesondere im Energiesektor, stark gemacht. Venezuela verfügt über die größten bekannten Erdöl-Reserven weltweit.Die Regierung Trump hat starken Druck auf Caracas ausgeübt, den USA Zugang zu den venezolanischen Vorkommen des klimaschädlichen Energieträgers zu gewähren. Zugleich drängte sie US-Energieunternehmen, in Venezuela zu investieren. Die Konzerne zeigten sich jedoch zurückhaltend wegen der schlechten Infrastruktur dort und früherer Enteignungen ausländischer Investoren.Deutsche Bundesregierung wird Ontariosee nicht umbenennenDie Bundesregierung bleibt bei der Bezeichnung „Lake Ontario“ und übernimmt die Umbenennung des US-kanadischen Grenzsees in „Lake America“ durch US-Präsident Donald Trump nicht. „Das ist eine amerikanische Entscheidung, diesen See anders zu bezeichnen. Die hat erst mal keine weiteren Auswirkungen auf andere Länder“, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin. „Für uns heißt es weiter Lake Ontario, wie der übliche Name ist."In den USA werde Fußball Soccer genannt, „deswegen wird es nicht in anderen Ländern auch Soccer genannt“, fügte er hinzu. Auf die Frage, ob die Bundesregierung befürchten müsse, dass Trump in diesem Zusammenhang wieder neuen Groll auch gegen Deutschland hegen werde, antwortete der Sprecher, es gehe um die Bezeichnung von Wasserwegen. „Das sollte nicht Anlass sein, um politischen Groll gegen irgendjemanden zu hegen.“Kanadas Premier weist Trumps Umbenennung des Ontariosees entschieden zurückKanadas Premierminister Mark Carney hat die von US-Präsident Donald Trump verkündete Umbenennung des Ontariosees in „Lake America“ entschieden zurückgewiesen. „Wir wissen, dass Amerika sich verändert. Seine Handelsbeziehungen, seine Außenpolitik, seine nationalen Denkmäler, seine Gewässernamen“, erklärte Carney am Donnerstag mit Blick auf die USA im Onlinedienst X. „Die Kanadier wissen auch, dass die Realität beim Namen zu nennen, bedeutet, ihn Ontariosee zu nennen – früher, jetzt und für immer.“Carney führte aus, dass der indigene Huronenstamm dem See seinen Namen gegeben habe. „Ontari'io“ bedeutet demnach in ihrer Sprache „Der See ist schön, der See ist groß“. Der Name sei bereits mehr als 400 Jahre alt, der See habe ihn also lange vor der Gründung der kanadischen Konföderation und vor der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten erhalten. Kurz zuvor hatte Trump wegen seines Handelsstreits mit Kanada ein Dekret zur Umbenennung des Ontariosees unterzeichnet. Die Änderung sei „sofort wirksam“, sagte er im Weißen Haus. Der US-Präsident nutzte die Gelegenheit, um abermals gegen die Nachbarn im Norden auszuteilen: „Die Leute fragen mich oft, mit wem der Handel am schlimmsten ist“, sagte Trump. „Das ist einfach: Kanada.“ Die Verantwortlichen seien „fiese Leute“, die die USA „sehr schlecht behandelt“ hätten. Ian LieschStreit mit Kanada: Trump benennt Ontariosee in „Amerikasee“ umUS-Präsident Donald Trump hat seine Provokationen gegen Kanada verschärft: Er unterzeichnete am Donnerstag in Washington ein Dekret zur Umbenennung des Ontariosees in „Amerikasee“. Die Änderung sei „sofort wirksam“, sagte Trump. Hintergrund ist der Handelsstreit zwischen den beiden Ländern.Trump hatte zuvor in einer Videobotschaft eine Karte mit dem neuen Namen des Sees veröffentlicht und dazu gesagt, die USA erwarteten nicht, „noch viele Geschäfte mit Ontario zu machen“. Durch den Ontariosee verläuft die Grenze zwischen der kanadischen Provinz Ontario und dem US-Bundesstaat New York. Das Gewässer gehört zu den fünf Großen Seen Nordamerikas.Der Handelsstreit zwischen den USA und Kanada war am Wochenende nach dem Scheitern von Verhandlungen eskaliert. Nachdem die US-Regierung hohe Zölle gegen das Nachbarland verkündet hatte, verhängte Kanada Gegenzölle.Trump hat in seiner zweiten Amtszeit wiederholt mit Ansprüchen auf ausländisches Territorium für Irritationen gesorgt. Mehrfach erwog er öffentlich, Kanada zum 51. Bundesstaat der USA zu machen. Den Golf von Mexiko benannte er gleich am ersten Tag seiner zweiten Amtszeit per Dekret in „Golf von Amerika“ um. Mexiko akzeptiert die Umbenennung zwar nicht, auf offiziellen Karten und auch bei Google in den USA erscheint aber die neue Bezeichnung.US-Militär investiert Milliarden in den Bau von Mini-Atomkraftwerken Das amerikanische Militär hat Aufträge im Wert von insgesamt 2,2 Milliarden Dollar (1,89 Milliarden Euro) über den Bau und Betrieb von kleineren Atomkraftwerken an fünf Unternehmen vergeben. Mit den sogenannten Small Modular Reactors (SMR) sollen zunächst fünf Militärstützpunkte in den USA ausgerüstet werden, wie der unter anderem für Energie zuständige Heeresvertreter Jeff Waksman am Mittwoch bei einer Pressekonferenz sagte. Bislang sind in den USA noch keine SMR im Betrieb.„Wir wissen, dass unser inländisches Stromnetz potentiell gefährdet ist“, sagte Waksman. „Wir wissen auch, dass wir in einem Konflikt nicht unbedingt problemlos fossile Brennstoffe dort hinbringen können, wo wir sie brauchen.“ Derzeit sei die kritische Infrastruktur des Heers im Fall eines Ausfalls der Anbindung an das normale Stromnetz auf „eine Form von flüssigem fossilen Brennstoff angewiesen, vor allem Diesel“. Kleine Atomkraftwerke – oft benannt mit dem englischen Kürzel SMR – sind deutlich kleiner als herkömmliche Atomkraftwerke. Typisch für ein SMR ist nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) eine Kapazität von bis zu 300 Megawatt elektrischer Leistung.In den USA haben bislang insgesamt fünf Unternehmen SMR-Prototypen soweit entwickelt, dass sie allein und ohne externe Energiezufuhr betrieben und zumindest theoretisch selbst Energie produzieren können. Nur das Reaktordesign des Herstellers NuScale erhielt bislang die Genehmigung der US-Atomaufsichtsbehörde NRC. US-General berät in Kolumbien über gemeinsame Einsätze gegen Drogenkartelle Der amerikanische General Francis L. Donovan ist nach Kolumbien gereist, um über gemeinsame Einsätze gegen Drogenkartelle zu beraten. Wie das für Lateinamerika und die Karibik zuständige US-Südkommando Southcom im Onlinedienst X mitteilte, kam der Southcom-Befehlshaber am Mittwoch in Bogotá mit der neuen kolumbianischen Militärführung zusammen, „um über gemeinsame Anstrengungen zur Bekämpfung von Narco-Terroristen und zur Stärkung der Sicherheitspartnerschaft zwischen den USA und Kolumbien zu sprechen“.Kolumbiens rechtsgerichteter Präsident Abelardo de la Espriella kündigte die Auslieferung zweier ehemaliger Guerrillaführer an die USA an. Zudem würden drei weitere Menschen an die Vereinigten Staaten überstellt, sagte De la Espriella am Mittwoch. Die beiden früheren Guerrillaanführer gehörten Abspaltungen der inzwischen aufgelösten kolumbianischen Farc-Guerilla an und waren bereits im vergangenen Jahr festgenommen worden. Sie spielten eine Rolle als Unterhändler in Friedensgesprächen mit der Regierung von De la Espriellas linksgerichtetem Vorgänger Gustavo Petro. De la Espriella beendete diese Gespräche mit seinem Amtsantritt Anfang August. In den USA wird den zwei ehemaligen Guerillaführern unter anderem Drogenhandel und illegaler Waffenbesitz vorgeworfen. Vanessa AngermannUSA erhöhen vorübergehend Rindfleisch-ImporteUS-Präsident Donald Trump will mit einer vorübergehenden Erhöhung der Rindfleisch-Importe die Preise für Verbraucher senken. Er unterzeichnete am Mittwoch einen entsprechenden Erlass, um gegen die „unangemessen“ gestiegenen Preise vorzugehen, wie das Weiße Haus mitteilte. Der Schritt stößt jedoch auf Widerstand bei US-Viehzüchtern. Der einflussreiche Bauernverband American Farm Bureau Federation hatte in einem Brief an Trump erklärt, die Maßnahme werde „Amerikas Viehzüchter untergraben“.Hintergrund sind rekordhohe Rindfleischpreise in den USA in diesem Jahr. Dürre und Waldbrände haben den Rinderbestand auf den niedrigsten Stand seit 75 Jahren gedrückt. Dem Erlass zufolge soll die Importmenge für mageres Rindfleisch, die ohne über die Quote hinausgehende Zölle eingeführt werden kann, um 300.000 Tonnen erhöht werden. Trump hatte den Schritt bereits vergangene Woche angedeutet. Zuvor hatte seine Regierung Importbeschränkungen für Vieh aus Mexiko verhängt, um die Ausbreitung einer Tierseuche zu bekämpfen. In dieser Woche haben die USA mit einer schrittweisen Wiedereröffnung einiger Grenzübergänge für Vieh an der Südgrenze begonnen.Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Liveticker USA unter Trump: Trump verkündet bedeutendes Öl-Abkommen mit Venezuela | FAZ
Trump: Ölreserven der USA durch Deal mehr als verdoppelt +++ US-Gericht lehnt Trumps Antrag in Schweigegeld-Affäre ab +++ Richterin setzt Trumps neue Briefwahl-Regeln wieder aus +++ alle Neuigkeiten im Liveblog











