Der Bixiecut ist die Frisur des Jahres. Unsere Autorin findet ihn schön, aber zögert noch mit einem Friseurtermin. Was das mit dem Male Gaze zu tun hat.
Auch die Schauspielerin Zendaya trägt einen ‚Bixie‘
LISA OConnor/imago
A n vielen Abenden in diesem Sommer finde ich mich vor dem Spiegel wieder und versuche meine langen Haare so hochzuhalten, dass ich eine Vorstellung davon bekomme, wie ich mit einem Bixie aussehen würde. Die 90er-Jahre-Frisur, die eine Mischung aus Bob und Pixiecut ist, hat es mir angetan. Das Deckhaar bleibt beim Bixie wie bei einem Bob kinnlang und wird locker durchgestuft, während die Seiten und der Nacken kürzer geschnitten sind.
Zugegeben, meine Faszination für den Bixie kommt vermutlich vor allem daher, dass mein Insta-Algorithmus mich seit Beginn des Sommers mit Fotos von normschönen Frauen überflutet. Zendaya, Gracie Abrams, Jessie Buckley, sie alle tragen einen Bixie – und auch auf der Fashion Week im Frühjahr war die Frisur sehr präsent. Und trotzdem stehe ich mit 22 vor dem Spiegel und halte meine Haare hoch.






