Kosmetik als Schönheitsideal: Für wen schminkt man sich?
Zu Teenagerzeiten konnte unsere Autorin nicht viel mit Schminken anfangen, nun entscheidet sich immer öfter dafür. Was das mit ihr macht – und mit den anderen.
Plötzlich landete die Wimpernzange doch im Einkaufskorb
Yvonne Röder/plainpicture
Alles begann mit einem etwa zweieinhalb Zentimeter langen Haar unter meiner linken Augenbraue. Ich entdeckte es abends beim Zähneputzen und verringerte sofort den Abstand zum Badspiegel. Ich kniff meine Augen zusammen, wischte einige Male mit meinem Finger über den Eindringling, der um einiges dicker und dunkler war als meine restlichen Haare, und verlor dabei vor lauter Aufregung die Hälfte meiner Zahnpastaspucke. Das Haar gehörte zweifellos zu mir.








