PfadnavigationHomePolitikDeutschlandCyberangriffErpresser fordern Lösegeld nach Hackerangriff auf Berliner LandesbehördenStand: 17:13 UhrLesedauer: 2 MinutenErpresser fordern Lösegeld nach dem Hackerangriff auf das Berliner Landesnetz. Unklar bleibt jedoch, ob die Forderung von den tatsächlichen Angreifern stammt.Rund zwei Wochen nach dem Hackerangriff auf die Berliner Landesbehörden hat der Regierende Bürgermeister Kai Wegner mitgeteilt, dass das Land Berlin erpresst wird. Am Nachmittag kommt der Senat zu einer Sondersitzung zusammen.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenNach einem Hackerangriff auf die Berliner Landesbehörden wird das Land Berlin erpresst. „Das Land Berlin ist Opfer einer schweren Straftat geworden“, sagte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) am Freitag vor Journalisten. Die Forderung sei am frühen Donnerstagabend eingetroffen. Darauf werde jedoch nicht eingegangen, betonte Wegner. „Das Land Berlin wird sich nicht erpressen lassen.“ Wegen des Hackerangriffs waren die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz am 14. August für rund eine Woche vom Landesnetz isoliert worden. Wegen der Cyberattacke konnte in Berlin unter anderem tagelang kein Wohngeld beantragt oder ausgezahlt werden.Der Staatssekretär für Digitalisierung, Florian Hauer, hatte noch am Montag gesagt, nach seinem Kenntnisstand seien keine sensiblen, also zum Beispiel personenbezogene, Daten abgeflossen oder solche mit Bezug zu kritischer Infrastruktur. Am Mittwoch teilte die Senatskanzlei jedoch mit, dass das nicht ausgeschlossen sei. Senat kommt zu Sondersitzung zusammen Wie eine Sprecherin der Senatskanzlei auf dpa-Anfrage bestätigte, kommt der Berliner Senat am Nachmittag zu einer Sondersitzung zusammen. „Heute Morgen um 9.30 Uhr hat eine gemeinsame Sitzung mit dem Regierenden Bürgermeister, der Innensenatorin mit Sicherheitsbehörden aus Bund und Ländern stattgefunden.“ Für den frühen Nachmittag sei eine Senatssitzung geplant, bei der die Mitglieder der Landesregierung über die Lage nach dem Hackerangriff informiert werden sollen. Lesen Sie auchDie Sicherheitsbehörden von Land und Bund arbeiteten mit Hochdruck daran, die „Tätergruppe“ zu fassen, so Wegner. Gleichzeitig werde weiterhin überprüft, welche Daten abgeflossen seien. Welche Summe gefordert wird und womit die Täter konkret drohen, sagte Wegner nicht.Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) betonte erneut, dass die Abgeordnetenhauswahlen am 20. September durch den Vorfall nicht gefährdet seien. „Die Wahl ist zu 100 Prozent abgesichert“, sagte sie.AFP/dpa/jho
Cyberangriff: Erpresser fordern Lösegeld nach Hackerangriff auf Berliner Landesbehörden - WELT
Rund zwei Wochen nach dem Hackerangriff auf die Berliner Landesbehörden hat der Regierende Bürgermeister Kai Wegner mitgeteilt, dass das Land Berlin erpresst wird. Am Nachmittag kommt der Senat zu einer Sondersitzung zusammen.











