Mehr als 130 IT- und Sicherheitsunternehmen haben sich in einem offenen Brief zusammengeschlossen und fordern eine globale Strategie zur Cyberabwehr. Zu den namhaften Unterzeichnern der bei dem KI-Unternehmen OpenAI veröffentlichten Erklärung gehören unter anderem Google, Microsoft und Anthropic sowie Firmen wie CrowdStrike und Cloudflare.Anzeige
Die Initiatoren warnen davor, dass durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz gesteuerte Cyberangriffe in den kommenden Monaten deutlich zunehmen und weitaus raffinierter werden. Als Lösung schlagen sie vor, Sicherheitsteams mit eigenen KI-gestützten Abwehrwerkzeugen auszustatten, da ein Festhalten an klassischen Sicherheitskonzepten angesichts der neuen technischen Möglichkeiten fahrlässig sei.
KI-Entwickler fordern Schutz kritischer Infrastrukturen
Ein zentraler Punkt des Papiers ist die Feststellung, dass die bisherige Vorgehensweise bei der IT-Sicherheit nicht mehr ausreicht, um den modernen Bedrohungen zu begegnen. Die Verfasser:innen betonen, dass besonders Betreiber kritischer Infrastrukturen wie Krankenhäuser oder Wasserwerke oft unterfinanziert sind und dringend moderne Schutzmaßnahmen benötigen.Anzeige
Um diese kritischen Lücken zu schließen, sieht das Bündnis explizit die Regierungen in der Pflicht, den Aufbau einer besseren Cyberabwehr finanziell zu unterstützen und zu koordinieren. Die beteiligten Unternehmen aus der Tech-Branche wollen im Gegenzug die dafür notwendigen KI-Modelle sowie entsprechendes Fachwissen liefern.













