PfadnavigationHomePolitikAusland„Lake America“„Für uns heißt es weiter Lake Ontario“ – Bundesregierung schließt sich Trumps Umbenennung nicht anStand: 14:52 UhrUS-Präsident Donald Trump hat angeordnet, den Lake Ontario in „Lake America“ umzubenennen Quelle: JIM WATSON/AFPDonald Trump nennt den Lake Ontario künftig „Lake America“. Die Bundesregierung will sich der Umbenennung nicht anschließen. Für Deutschland bleibe es beim „üblichen Namen“, erklärt das Auswärtige Amt.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenDie Bundesregierung bleibt bei der Bezeichnung „Lake Ontario“ und übernimmt die Umbenennung des US-kanadischen Grenzsees in „Lake America“ durch US-Präsident Donald Trump nicht. „Das ist eine amerikanische Entscheidung, diesen See anders zu bezeichnen. Die hat erst mal keine weiteren Auswirkungen auf andere Länder“, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin. „Für uns heißt es weiter Lake Ontario, wie der übliche Name ist.“In den USA werde Fußball Soccer genannt, „deswegen wird es nicht in anderen Ländern auch Soccer genannt“, fügte er hinzu. Auf die Frage, ob die Bundesregierung befürchten müsse, dass Trump in diesem Zusammenhang wieder neuen Groll auch gegen Deutschland hegen werde, antwortete der Sprecher, es gehe um die Bezeichnung von Wasserwegen. „Das sollte nicht Anlass sein, um politischen Groll gegen irgendjemanden zu hegen.“Lesen Sie auchDer Lake Ontario ist einer der sogenannten fünf Großen Seen. Durch vier von ihnen verläuft die Grenze zwischen den USA und Kanada. Trump ärgert sich über Kanada, weil das Land im Zollstreit mit den Vereinigten Staaten nicht einlenkt. Der US-Präsident nutzt die Umbenennung in seiner zweiten Amtszeit häufiger als Mittel der Machtdemonstration. Trump hatte auch schon den Golf von Mexiko in „Golf von Amerika“ umbenannt.dpa/jho