„The future is now“ – die Zukunft ist jetzt: Für eine Veranstaltung, die bereits vor über 100 Jahren als Große Deutsche Funkausstellung begann und deren drei Buchstaben heute für „Innovation for All“ stehen, ist das Motto der diesjährigen IFA ziemlich modern. Vom 4. bis 8. September füllt die älteste Elektronikmesse der Welt wieder 27 Hallen auf dem Berliner Messegelände – eröffnet von Digitalminister Karsten Wildberger.

Zwei Dinge sind in diesem Jahr besonders bemerkenswert. Erstens: Die wirklich großen Premieren finden woanders statt. Samsung ist zwar in Berlin vertreten, zeigt seine Neuheiten aber nicht auf der Messe selbst, sondern im Humboldt Carré. Sein wichtigstes Herbst-Smartphone präsentierte der Hersteller eine Woche vor der Messe im Livestream. Und Google stellt seine neuen Notebooks erst Mitte September in New York vor. Dafür sind aber zum ersten Mal Xiaomi, Volkswagen und der chinesische Autobauer XPENG mit großen Ständen auf der IFA.

Zweitens, und das könnte Ihren Geldbeutel betreffen: Hinter den Kulissen tobt die Speicherkrise. Laut dem Marktforscher IDC sind die Kosten für Speicherchips binnen eines Jahres um rund 300 Prozent gestiegen, bei günstigen Smartphones machen sie rund zwei Drittel der Materialkosten aus. Bisher hat sich noch kein Hersteller getraut, eine deutliche Preissteigerung anzukündigen. Doch wer ohnehin ein neues Gerät benötigt, sollte besser nicht allzu lange warten.Und für alle, die es nicht aufs Messegelände schaffen, sich aber einen Überblick verschaffen wollen: Das sind die großen Trends der IFA 2026.