Die Zukunft begann an diesem Dienstagmorgen nicht mit einem Raumschiff, sondern mit Kaffee, Namensschildern und dem Summen vieler Gespräche im Futurium. Draußen drückte die Hitze auf Berlin, drinnen sammelten sich Medienvertreter, Content Creators, Blogger und Unternehmensvertreter zum IFA-Kick-off 2026. Was bis 2004 Internationale Funkausstellung hieß, kommt jetzt mit dem offiziellen Leitsatz: „The future is now.“ Worte, die nach Messepathos klingen.
Gemeint war weniger die ferne Zukunft als eine, die in den Wohnungen, Küchen, Autos, Fernsehern, Zahnbürsten, Wearables und Apps längst angekommen ist. Die eigentliche IFA Berlin findet vom 4. bis 8. September 2026 auf dem Messegelände unter dem Funkturm statt; der Kick-off liefert einen Vorgeschmack auf die prägenden Themen: Künstliche Intelligenz, Gesundheitsgeräte, vernetzte Haushalte und neue Handelsmodelle.
Das Futurium war der passende Ort – nicht nur wegen seiner Architektur, die selbst dazu einlädt, über das Kommende nachzudenken. Sondern auch, weil die Veranstaltung ständig zwischen Bühne, Demo-Flächen, Kaffee-Bar und Foyer wechselte. Der Kick-off war kein klassischer Pressetermin, bei dem Produktneuheiten heruntergebetet werden. Er war das Stimmungsbild einer Branche, die sich fragt, wie nah Technologie dem Menschen noch kommen kann – und wie viel Nähe die Menschen ihr erlauben.






