In der TV-Sendung »Am Tisch mit Friedrich Merz« hat eine Kinderärztin den Kanzler hart für Kürzungen im Gesundheitswesen kritisiert. Merz wies scharf zurück, dass er »vorsätzlich die Zukunft dieser Kinder zerstöre«.
27.08.2026, 20.03 Uhr
Bundeskanzler Friedrich Merz (Archivbild)
Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich in einer TV-Runde einen scharfen verbalen Schlagabtausch mit einer Kinderärztin geliefert. Die Ärztin aus Niedersachsen fragte den Kanzler in der RTL-Sendung »Am Tisch mit Friedrich Merz« von Moderatorin Pinar Atalay, die heute um 22:15 Uhr ausgestrahlt wird, warum er seinen Amtseid breche und menschenverachtende und zerstörerische Gesetze wie das Sparpaket bei den Gesundheitsausgaben erlasse. »Das geht jetzt ein bisschen über das normale Maß der Kritik hinaus«, antwortete Merz. »Das ist eine persönliche Herabsetzung, die geht zu weit.«
Er sei bereit, Kritik hinzunehmen, sagte Merz. »Dass wir Probleme haben und dass wir die lösen müssen, einverstanden. Aber das geht zu weit.« Man könne ja sagen, man sei nicht einverstanden mit dem, was die Bundesregierung tue. »Aber uns, und auch mir persönlich, einen vorsätzlichen Bruch meines Amtseides vorzuwerfen, das ist schon ziemlich harter Tobak.« Er weise den Vorwurf mit Entschiedenheit zurück, »dass ich vorsätzlich die Zukunft dieser Kinder zerstöre«.










