Meta einigt sich Prozess mit US-Bundesstaaten auf einen milliardenschweren Vergleich und verspricht mehr Jugendschutz. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Am Mittwoch hat sich der Technologie-Konzern Meta im momentan aufregendsten Rechtsstreit der Branche mit 29 US-Bundesstaaten auf einen Vergleich geeinigt. Die Staaten warfen Meta vor, jahrelang bewusst süchtig machende Designmerkmale eingesetzt und so zur psychischen Gesundheitskrise bei Jugendlichen beigetragen zu haben. Zudem soll das Unternehmen illegal persönliche Daten von Kindern gesammelt haben. Meta wies die Vorwürfe zurück und betonte während des Prozesses, in den vergangenen Jahren viel unternommen zu haben, um seine Plattformen für junge Nutzer sicherer zu machen. Der Vergleich umfasst jedoch nicht nur die klagenden Staaten, sondern insgesamt 48 Bundesstaaten.

Der Prozess um die Klage, die bereits 2023 eingereicht wurde, begann vergangene Woche. Er reihte sich in eine Serie von Klagen gegen Meta und andere Social-Media-Plattformen in den USA ein. Diese wurden von Bundesstaaten, Schulbezirken, Eltern und betroffenen Jugendlichen angestoßen. Ein weltweit erwartetes Urteil bleibt nun aus. Dennoch bietet der Vergleich wichtige Einblicke.