Der milliardenschwere Vergleich von Meta in den USA schürt weltweit Diskussionen über den Jugendschutz in sozialen Medien.
Der Meta-Konzern ist mit der Zahlung von 17 Milliarden Dollar einem Prozess entgangen
Vicki Behringer/rtr
rtr | Der milliardenschwere Vergleich von Meta in den USA befeuert das weltweite Ringen um den Jugendschutz in den sozialen Medien. Der Schritt zeige, dass die Konzerne junge Menschen durchaus vor suchtfördernden Funktionen schützen könnten, dies aber bewusst nicht täten, erklärte die australische Kommunikationsministerin Anika Wells am Donnerstag. Ihr Land habe deshalb bereits als eines der ersten weltweit ein Mindestalter für soziale Medien eingeführt. In Australien prüft zudem eine Anwaltskanzlei eine mögliche Sammelklage gegen den Facebook- und Instagram-Mutterkonzern.
Das Unternehmen von Mark Zuckerberg hatte am Mittwoch einem Vergleich mit fast allen US-Bundesstaaten zugestimmt, um einen Prozess um das angebliche Suchtpotenzial seiner Plattformen abzuwenden. Der Konzern zahlt binnen zehn Jahren insgesamt bis zu 18 Milliarden Dollar und verpflichtet sich zu weitreichenden Änderungen. Dazu gehören ein voreingestelltes Zwei-Stunden-Limit pro Tag für Nutzer unter 18 Jahren sowie eine nächtliche Zugangssperre. Meta wies im Zuge der Einigung jegliches Fehlverhalten zurück.











