Warum der Besuch des CIA-Chefs John Ratcliffe in Moskau in dieser Woche so große Wellen geschlagen hat, erklärt sich am besten, mit dem bis dahin letzten Besuch eines CIA-Chefs in Russland. Das war vor fünf Jahren, als Russland Truppen und Panzer an der ukrainischen Grenze sammelte. Es waren die letzten Vorbereitungen für die Großinvasion der Ukraine. Damals warnte der CIA-Chef den russischen Machthaber Putin davor, den Krieg gegen die Ukraine tatsächlich auch zu beginnen. Ohne Erfolg.Worum ging es beim Besuch in dieser Woche? Das erklärt im Podcast der SZ-Experte für die Nato und Sicherheitspolitik, Hubert Wetzel. Er sagt: Auch diesmal war der Grund für die Reise eine Warnung: Russland solle von militärischen Provokationen der Nato absehen, insbesondere im Baltikum.Weitere Nachrichten: Razzia bei AfD-Kandidaten in Sachsen-Anhalt wegen möglicher Verbindungen zur verbotenen, neonazistischen „Artgemeinschaft“, Tote und Verletzte nach Flut in Nepal.Zum Weiterlesen:Das Interview mit Roswitha Schroeter mit Eindrücken aus dem Katastrophengebiet in Nepal lesen Sie hier.Den Text zur Mondfinsternis finden Sie hier.Moderation, Redaktion: Johannes KorscheRedaktion: Ann-Marlen HooltProduktion: Imanuel PedersenZitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Glenn Beck (Youtube).