Es ist ein exklusiver Kreis, den Bundeskanzler Friedrich Merz am Donnerstag zum Mittagessen ins Kanzleramt geladen hat. Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen ist gekommen, der finnische Regierungschef Petteri Orpo und aus Österreich Bundeskanzler Christian Stocker. Per Video werden aus den Niederlanden noch Rob Jetten und aus Schweden Ulf Kristersson zugeschaltet. Was diese Herren und die Dame verbindet, ist Geld – viel Geld. Zusammen finanziere man, erläutert Merz, etwa 40 Prozent des europäischen Haushaltes. Es ist ein Treffen von „Nettozahlern“, die mehr in den EU-Haushalt einzahlen, als sie herausbekommen. Und mehr denn je verstehen sie sich gerade als Schicksalsgemeinschaft.
EU-Haushalt: Friedrich Merz und die Koalition der Unwilligen
Der Vorschlag der EU-Kommission für den nächsten EU-Haushalt ist aus Sicht des Kanzlers in Zeiten knapper Kassen nicht vermittelbar.











