Der französische Energiekonzern TotalEnergies steigt endgültig aus Russlands LNG-Großprojekt Arctic LNG 2 aus. Seine Beteiligung von zehn Prozent wurde an NordLine übertragen, eine Tochter des russischen Projektbetreibers Novatek. TotalEnergies sei damit kein Anteilseigner von Arctic LNG 2 mehr, teilte der Konzern am Donnerstag mit.Damit wächst der Einfluss Novateks auf das milliardenschwere Projekt in der russischen Arktis weiter. Ursprünglich hielt der Konzern 60 Prozent an Arctic LNG 2. Jeweils zehn Prozent gehörten TotalEnergies sowie den chinesischen Energiekonzernen CNPC und CNOOC. Die übrigen zehn Prozent hält Japan Arctic LNG, ein Gemeinschaftsunternehmen des Handelshauses Mitsui und der staatlichen japanischen Rohstofforganisation JOGMEC.
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Ganz gekappt sind die finanziellen Verbindungen von TotalEnergies allerdings nicht. Der französische Konzern behält das Recht, rund 1,3 Milliarden Dollar von Arctic LNG 2 zurückzufordern. Dabei handelt es sich um seinen Anteil an Darlehen, die die Anteilseigner dem Projekt zur Verfügung gestellt hatten. Eine Rückzahlung könnte nach Angaben von TotalEnergies künftig erfolgen, sofern die geltenden Sanktionen dies zulassen.









