Burger und Steak sind vielen US-Konsumentinnen und -Konsumenten heilig. Doch auch beim Rindfleisch macht sich der jüngste Kostenanstieg bemerkbar. US-Präsident Donald Trump will mit einer vorübergehenden Erhöhung der Rindfleischimporte die Preise für Verbraucher senken. Er unterzeichnete am Mittwoch einen entsprechenden Erlass, um gegen die »unangemessen« gestiegenen Preise vorzugehen, wie das Weiße Haus mitteilte.
Der Schritt stößt jedoch auf Widerstand bei US-Viehzüchtern. Der einflussreiche Bauernverband American Farm Bureau Federation hatte in einem Brief an Trump erklärt, die Maßnahme werde »Amerikas Viehzüchter untergraben«.Hintergrund sind massiv steigende Rindfleischpreise in den USA in diesem Jahr. Dürre und Waldbrände haben den Rinderbestand auf den niedrigsten Stand seit 75 Jahren gedrückt.Dem Erlass zufolge soll die Importmenge für mageres Rindfleisch, die ohne über die Quote hinausgehende Zölle eingeführt werden kann, um 300.000 Tonnen erhöht werden. Zuvor hatte seine Regierung Importbeschränkungen für Vieh aus Mexiko verhängt, um die Ausbreitung einer Tierseuche zu bekämpfen. In dieser Woche haben die USA mit einer schrittweisen Wiedereröffnung einiger Grenzübergänge für Vieh an der Südgrenze begonnen.












