PfadnavigationHomePanoramaNeue AuswertungRKI geht von fast 16.000 hitzebedingten Todesfällen in diesem Sommer ausStand: 10:01 UhrLesedauer: 2 MinutenQuelle: Jens Büttner/dpaFür den Sommer 2026 schätzt das Robert-Koch-Institut bislang, dass es 15.800 hitzebedingte Todesfälle in Deutschland gab. Besonders häufig betroffen waren Menschen ab 75 Jahren.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenIn Deutschland sind in diesem Sommer bereits schätzungsweise 15.800 Menschen hitzebedingt zu Tode gekommen. Am häufigsten waren dabei Menschen ab 75 Jahren betroffen, wie aus dem am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Die bundesweit erhobenen Zahlen geben Aufschluss über die geschätzte Zahl der Hitzetoten bis zum 16. August.Allein 9600 der 15.800 Menschen starben laut RKI dieses Jahr in der besonders heißen 26. Kalenderwoche, also zwischen dem 22. und dem 28. Juni. Damals gab es Rekordtemperaturen von mancherorts mehr als 41 Grad Celsius. Im Zeitraum zwischen Ende Juli und Mitte August gab es laut RKI etwa 4000 Sterbefälle infolge der Hitze.Lesen Sie auchUnter den vergangenen zehn Jahren gab es den Angaben zufolge demnach kein anderes, das so viele hitzebedingte Sterbefälle aufwies wie 2026. Der letzte höchste Wert war laut RKI-Daten im Jahr 2018 bei geschätzt 8900 hitzebedingten Sterbefällen registriert worden.Das Ausmaß hitzebedingter Sterbefälle wird mithilfe von statistischen Methoden durch den Vergleich der Zahl von Sterbefällen in Sommerwochen mit und ohne Hitze modelliert. Das ist notwendig, weil Hitze auf Totenscheinen nicht als Todesursache angegeben werden kann und entsprechend auch nicht in der Todesursachenstatistik auftaucht.Lesen Sie auchHitze führt etwa nur in seltenen Fällen unmittelbar zum Tod, so beispielsweise durch Hitzschlag. In den meisten Fällen ist es eine Kombination aus hohen Temperaturen und bereits bestehenden Vorerkrankungen wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lungen- oder Nierenerkrankungen, die zum Tod führt. Aus diesem Grund wird von hitzebedingten Todesfällen gesprochen.Hitzeperioden führen in Deutschland regelmäßig zu einem Anstieg der Sterblichkeit. Das RKI veröffentlicht zwischen Juni und September wöchentlich einen Bericht über die aktuelle Lage. Parallel veröffentlicht auch das Statistische Bundesamt Daten zur hitzebedingten Sterblichkeit. Dass die Zahlen erst verspätet in der Statistik auftauchen, liegt laut RKI an den Mortalitätszahlen aus den Bundesländern, die erst mit fünfwöchiger Verzögerung berichtet werden.AFP/nw
Neue Auswertung: RKI geht von fast 16.000 hitzebedingten Todesfällen in diesem Sommer aus - WELT
Für den Sommer 2026 schätzt das Robert-Koch-Institut bislang, dass es 15.800 hitzebedingte Todesfälle in Deutschland gab. Besonders häufig betroffen waren Menschen ab 75 Jahren.












