Stand: 30.07.2026 • 11:27 Uhr

In diesem Sommer hat es in Deutschland bereits fast 10.000 Hitzetote gegeben. Das geht aus dem Wochenbericht des Robert Koch-Instituts hervor. Die Zahl ist schon höher als in jedem Gesamtjahr seit 2016.

Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Deutschland in diesem Jahr bis zum 19. Juli bereits 9.800 Menschen wegen hoher Temperaturen gestorben. Das ist mehr als in jedem einzelnen Gesamtjahr seit 2016. Die meisten Hitzetoten in den vergangenen zehn Jahren gab es demnach 2018 - damals waren es im gesamten Jahr circa 8.900, schätzt das RKI.

Der Großteil der hitzebedingten Sterbefälle 2026 - mehr als 5.000 - geht dem RKI zufolge auf die heißen Tage in der zweiten Junihälfte zurück, als es im Zuge einer Hitzewelle deutschlandweit vielerorts zu Temperaturen um 40 Grad kam. Laut RKI gab es 2026 in der Zeit von Anfang April bis zum 12. Juli schätzungsweise 7.900 Hitzetote. Innerhalb der nun betrachteten Woche vom 13. bis 19. Juli kamen demnach 1.900 hinzu.

Vorerkrankungen spielen meist eine Rolle