PfadnavigationHomePolitikDeutschlandLinken-FraktionschefinBei Minderheitsregierung in Sachsen-Anhalt – Reichinnek stellt CDU Bedingungen für ZusammenarbeitStand: 06:17 UhrLesedauer: 2 MinutenHeidi Reichinnek will mit ihrer Partei nach eigener Aussage „Verbesserungen für die Menschen“ erreichenQuelle: Bernd von Jutrczenka/dpaHeidi Reichinnek wendet sich bezüglich einer möglichen Zusammenarbeit in Sachsen-Anhalt mit Forderungen an die CDU. Die Linke werde mit niemandem kooperieren, „der am Ende AfD-Politik umsetzen will“. Die Kabinettsklausur der Regierung ist der Linken-Fraktionschefin ein Dorn im Auge.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenLinken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek stellt der CDU in Sachsen-Anhalt Bedingungen für eine mögliche Zusammenarbeit im Falle einer Minderheitsregierung. „Wir werden mit niemandem zusammenarbeiten, der am Ende AfD-Politik umsetzen will“, sagte Reichinnek der „Augsburger Allgemeinen“ vom Donnerstag. Die Linke wolle „Verbesserungen für die Menschen“ erreichen. Ihre Forderungen müssten sich daher „klar im Haushalt niederschlagen, denn dort wird es für den Alltag der Menschen konkret“, sagte die Linke-Politikerin, die ursprünglich aus Sachsen-Anhalt stammt.Reichinnek verwies auf Sachsen, wo die Minderheitsregierung von Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) in einem Konsultationsmechanismus mit allen im Landtag vertretenen Parteien außer der AfD zusammenarbeitet.Lesen Sie auchReichinnek kritisierte den Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU für eine Kooperation mit der Linken, obwohl die Partei in Sachsen und Thüringen faktisch zusammenarbeite. „Dass die Union ihre Brandmauer zur Linken weiter hochzieht, während sie die zur AfD Stück für Stück zertrümmert, sagt ja auch eine Menge über diese Partei aus“, kritisierte sie.Reichinnek: „Gesetzliche Rente wird sturmreif geschossen“Reichinnek gab der Bundesregierung eine Mitschuld für die derzeit hohen Umfragewerte der AfD. „Der Acht-Stunden-Tag wird angegriffen, die gesetzliche Rente wird sturmreif geschossen, die Gesundheitsversorgung und die Pflegeversicherung werden teurer, dafür aber schlechter“, kritisierte sie.„Aber dass die Bundesregierung in einer Situation, in der die Menschen auf dringend notwendige Entlastungen warten, zu einer teuren Kaffeefahrt mit offenem Brainstorming zusammenkommt, grenzt an Arbeitsverweigerung“, sagte die Linke-Fraktionschefin mit Blick auf die Kabinettsklausur in Neuhardenberg am Dienstag und Mittwoch. Bei den Menschen wachse der Frust, weil sie das Gefühl hätten, dass die Politik ihnen nicht zuhöre.AFP/luwi
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Heidi Reichinnek wendet sich bezüglich einer möglichen Zusammenarbeit in Sachsen-Anhalt mit Forderungen an die CDU. Die Linke werde mit niemandem kooperieren, „der am Ende AfD-Politik umsetzen will“. Die Kabinettsklausur der Regierung ist der Linken-Fraktionschefin ein Dorn im Auge.









