Erstmals auf Deutsch: „Renata wasweißich“. Catherine Guérard schrieb in den 60ern über entfremdete Arbeit und den Wunsch, als Frau ein freies Leben zu führen.

Gilt als große Unbekannte der französischen Literatur: Catherine Guérard

Jean-Claude Deutsch/Paris Match/getty images

In den sechziger und siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts ging es vor allem um die Befreiung von allen möglichen gesellschaftlichen Zwängen. Dabei stand die Befreiung von entfremdeter Arbeit ganz oben auf der Agenda. Auch Catherine Guérards „Renata wasweißich“, 1967 im französischen Original erschienen, befindet sich in der Tradition dieser Zeit.

Der Roman, von Olga Radetzkaja überzeugend übersetzt, liegt nun zum ersten Mal auf Deutsch vor. In einer Mischung aus Stream of Consciousness und direkter Rede erzählt darin eine junge Frau ihre Geschichte.