Nach Verhängung der Sanktionen gegen Russland hatten viele der auf Fremdwährungen lautenden Anleihen des staatlichen Energiekonzerns Gazprom massiv an Wert verloren. Um russische Anleger und Kreditnehmer zu unterstützen, verfügte Putin daher laut "FT", dass die Anleihen in Russland durch neue Anleihen zum vollen Wert ersetzt werden konnten.Was die russischen Manager prompt machten. Dem Blatt zufolge liehen sie sich in umfangreichem Ausmaß Geld und kauften, teils vor Veröffentlichung detaillierter Informationen, in mehr als 50 Fällen zu Schleuderpreisen Fremdwährungsanleihen des Konzerns auf. Und tauschten sie gegen gleichwertige Anleihen in Rubel zum vollen Wert ein. Laut Berechnungen der "FT" ließen sich damit mehr als 9 Milliarden Euro an Profiten erzielen.
Russland-Sanktionen: Gazprombank-Manager sollen von Sanktionen profitiert haben
Betrugsmöglichkeiten werden, wenn sie sich bieten, in der Regel ausgenutzt: Das zeigt nach Cum-Ex und Co. jetzt laut einem Medienbericht auch wieder ein Fall bei der Luxemburger Gazprombank. Profiteure diesmal: Vier russische Manager der Bank.











