Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) kämpft um sein Überleben als Drei-Länder-Anstalt, und die Mittel sind nicht subtil. In Fernsehsendungen wird ein kurzer Bildausfall simuliert, im Radio herrscht ein paar Sekunden Stille, online ersetzen schwarze Tafeln die Vorschaubilder. „Kein MDR mehr in Sachsen-Anhalt? Das könnte passieren“, heißt es. Nämlich dann, wenn die AfD an die Macht kommt und eines ihrer wichtigsten Versprechen wahrmacht: als Erstes die Medienstaatsverträge zu kündigen.
Sachsen-Anhalt: Nein, der MDR muss nicht still sein, wenn ihn die AfD abschaffen will
Der Sender hat viel zu lange versucht zu ignorieren, dass es bei dieser Landtagswahl nicht zuletzt um seine eigene Existenz geht. Jetzt kämpft er, mit wenig subtilen Mitteln, aber völlig zu Recht.











