Ein österreichischer Verein für digitale Rechte bereitet eine Sammelklage wegen der Speicherung von alten Informationen vor. Die Schufa sieht sich im Recht.
Die Schufa, unproblematisch seit 1927 und noch heute ihrem Namen treu: Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung
Andreas Arnold/dpa
Auf die Schufa kommt ein langwieriger Prozess zu. Österreichische Datenschützer haben Deutschlands wichtigste Auskunftei abgemahnt, bereiten eine Unterlassungserklärung und eine Sammelklage vor. Der Wiener Verein Noyb wirft den Wiesbadenern vor, Kundendaten widerrechtlich länger als nötig zu speichern. Die Auskunftei beruft sich auf rechtliche Vorschriften und will notfalls bis zum Bundesgerichtshof gehen.
Die Schufa ist die größte und wichtigste Wirtschaftsauskunftei in Deutschland. Sie hat Informationen von 6,4 Millionen Firmen und rund 68 Millionen Bundesbürgern gesammelt. Täglich erreichen die Schufa rund 340.000 Anfragen von Firmen, die einschätzen wollen, ob sie Geschäfte mit einer Kundin oder einem Kunden machen wollen.







