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Kommentar: Klingbeils Klarstellung lässt den wichtigsten Punkt unerwähnt Die Pläne aus dem Finanzministerium, auch Zero-Getränke zu besteuern, hätten einen sinnvollen Expertenvorschlag ins Gegenteil verkehrt. Doch zur Verwendung der Millionen sagt Klingbeil nichts.

Getränke in einem Automaten: Die Zuckersteuer soll nun doch nicht auf Zero-Getränke anfallen. Foto: Photothek via Getty ImagesWenn Deutschland eine Steuer auf gesüßte Getränke nach britischem Vorbild einführt, wären daraus rund 450 Millionen Euro pro Jahr zu erwarten, schrieben die Experten der Reformkommission für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) noch im Frühjahr. In einem Papier überlegten Beamte im Finanzministerium nun auch, Getränke auf Basis von Saft, Tier- und Pflanzenmilch sowie alkoholfreie Mischbiere zu besteuern, und zwar höher als bisher gedacht. Auch auf Zero-Getränke mit Süßstoff wollten sie Zuckersteuer erheben.Denn so hätte die Steuer ihren Zweck verfehlt und den Boden der Wissenschaft verlassen. Eine Steuer auf Getränke mit Süßstoff verhindert genau die Reaktion der Hersteller, die sie in Großbritannien auslöste. Dort reduzierten Firmen den Zuckergehalt, um unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte zu bleiben – teilweise, indem sie Süßstoff hinzugaben. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt