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Ein Motorboot mit 14 Migranten aus Algerien hat vor Sardinien eine jugendliche Urlauberin erfasst. Das Mädchen wurde schwer verletzt und kam auf die Intensivstation.

Ein schwerer Bootsunfall vor der Südküste Sardiniens hat eine 17-jährige Urlauberin beinahe das Leben gekostet. Das Mädchen wurde Mitte August am Strand von Su Giudeu von einem Motorboot erfasst, das nach Ermittlerangaben mit 14 Männern aus Algerien besetzt war. Die Jugendliche erlitt mehrere Knochenbrüche und drohte zu ertrinken.

Wie die sardische Zeitung „L’Unione Sarda“ berichtet, hielten sich die 17-Jährige und ein 16-jähriger Freund am 16. August im Wasser auf, als sich ein Motorboot mit hoher Geschwindigkeit näherte. Der Jugendliche konnte ausweichen, seine Begleiterin wurde jedoch von dem Boot getroffen. Sie verlor das Bewusstsein und wurde schwer verletzt.

Der 16-Jährige leistete seiner Freundin zunächst Hilfe. Anschließend brachten Rettungskräfte die Verletzte mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus. Dort wurde sie auf der Intensivstation behandelt. Inzwischen hat sich ihr Zustand nach Angaben italienischer Medien verbessert.