Ein DDoS-Angriff beeinträchtigt seit Montagmorgen die digitale Infrastruktur der norwegischen Regierung. Dadurch kam es bei digitalen Behördendiensten zu Verbindungsabbrüchen, langsamen Serverreaktionen und ungewöhnlich langen Anmeldezeiten. Steckt Russland hinter der Attacke? Derweil will Nvidia bei seinem neuen Einplatinencomputer die KI-Leistung verdoppelt haben gegenüber dem Vorgänger. Der Jetson Orin Nano 2 soll insbesondere autonome Roboter und Drohnen steuern. Erste Kunden zeigen bereits Interesse, aber der Marktstart ist erst 2027. In Brasilien investiert die dortige Regierung enorm in den Ausbau der nationalen KI-Infrastruktur. Der Bau eines der weltweit größten Supercomputer ist eines von drei Schlüsselprojekten. Dieser soll zu den zehn leistungsstärksten, speziell für KI ausgelegten Systemen weltweit gehören – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

Eine großflächige Cyberattacke beeinträchtigt seit Montag zahlreiche öffentliche digitale Dienstleistungen in Norwegen. Offenbar begann der Angriff am Montagmorgen um 3:38 Uhr und richtete sich gegen die Infrastruktur der norwegischen Digitalisierungsagentur, die die Digitalisierung und das Informationsmanagement in Norwegen vorantreibt und koordiniert. Sie verwaltet die digitale Infrastruktur der norwegischen Regierung, darunter Anmeldeverfahren für öffentliche Dienste und den Datenaustausch zwischen Behörden. Laut Behörde kam es nach einem Denial-of-Service-Angriff (DDoS-Angriff) zu erheblichen Problemen bei einer Reihe öffentlicher IT-Dienste. Ob es Lösegeldforderungen oder eine russische Urheberschaft gibt, ist bislang offen: Digitale Dienste der norwegischen Regierung durch massiven Cyberangriff lahmgelegt.