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Iran-Krieg: Oman und Iran planen temporäre Route durch Straße von Hormus Live-Blog Trump droht Iran mit Zerstörung minenlegender Schiffe +++ Minen in Straße von Hormus Trump zufolge geräumt +++ Iran droht offenbar Donald Trumps Sohn Barron +++ Der Newsblog.
Badr al-Bussaidi: Der Außenminister des Sultanat Oman hat ein Abkommen mit dem Iran ausgehandelt. Foto: Hannes P Albert/dpaOman und Iran planen temporäre Route durch Straße von HormusDer Oman und der Iran einigen sich auf einen Rahmenplan für die sichere Schifffahrt durch die Straße von Hormus. Dieser sehe die Einrichtung einer temporären Schifffahrtsroute sowie ein Projekt zur Minenräumung in der Meerenge vor, teilen die Außenminister beider Länder in einer gemeinsamen Erklärung mit. Die Verhandlungen auf Fachebene über eine dauerhafte Route und die künftige Verwaltung der Wasserstraße sollen fortgesetzt werden. Zudem betonen die Minister die Bedeutung von Gesprächen mit anderen Anrainerstaaten des Persischen Golfs.Israel macht weiter Jagd auf Terroristen vom 7. Oktober 2023Die israelische Armee will an den gezielten Tötungen von Beteiligten am Hamas-Massaker vor knapp drei Jahren in Israel festhalten. „Die Jagd auf die Terroristen vom 7. Oktober wird fortgesetzt“, sagte der israelische Militärchef Ejal Zamir laut Armeeangaben. „Jeder, der bei dem Massaker mitgemacht hat, wird auf der Flucht sein, bis er ausgeschaltet wird.“ Der von den USA geführte Gaza-Friedensrat forderte in einem jüngst veröffentlichten Plan eine Einstellung gezielter Angriffe der israelischen Armee auf Palästinenser in dem Küstenstreifen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu lehnt diesen Plan des sogenannten Board of Peace, der auch die Übergabe der Waffen der Hamas vorsieht, zwar ab. Laut Medienberichten hatte Israel dennoch die gezielten Angriffe auf US-Druck hin zu Beginn des Monats eine Zeit lang unterlassen.Trump droht Iran mit Zerstörung minenlegender SchiffeUS-Präsident Donald Trump hat dem Iran erneut mit der Zerstörung jeglicher Schiffe und Boote gedroht, die in der Straße von Hormus Seeminen legen. Er verwies auf eine „Null-Toleranz-Politik“ bei der Verminung der Meerenge, wie er auf seiner Plattform Truth Social mitteilte. Bereits Mitte April hatte Trump ähnliche Drohungen ausgesprochen. Trump behauptete nun ferner, dass die US-Raumfahrtabteilung (Space Force) die Straße von Hormus, die mutmaßliche und bislang kaum bekannte Atomeinrichtung „Pickaxe Mountain“ und drei weitere Nuklearanlagen genauestens im Blick habe.Minen in Straße von Hormus Trump zufolge geräumtDie US-Marine hat nach Angaben von Präsident Donald Trump alle Minen in den internationalen Gewässern der Straße von Hormus geräumt oder gesprengt. Der Iran sei darüber informiert worden, dass jedes Schiff oder Boot, das neue Minen verlege, sofort zerstört werde, erklärt Trump.Israel räumt UN-Gelände in Ost-JerusalemIsrael hat offiziellen Angaben zufolge mit der Räumung eines Geländes des UN-Palästinenserhilfswerks (UNRWA) in Ost-Jerusalem begonnen. Dieses wurde bisher als Ausbildungszentrum genutzt. „Der Staat Israel wird es einer Organisation, deren Mitarbeiter in Terror und das Massaker vom 7. Oktober verwickelt waren, nicht gestatten, auf seinem Staatsgebiet tätig zu sein, und wird mit allen Mitteln gegen sie vorgehen“, sagte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nach Angaben seines Büros. Netanjahu habe die Räumung angewiesen, hieß es in der Mitteilung vom Nachmittag weiter. Israel will auf dem Gelände offiziellen Angaben zufolge eine Schule für Jungen einrichten, in der nach israelischem Lehrplan unterrichtet werden soll. Ein Sprecher des israelischen Außenministeriums sprach von „Renovierungsarbeiten“. UNRWA besitze keine Eigentumsrechte, hieß es weiter.Iran droht offenbar Donald Trumps Sohn BarronDer Personenschutz des Weißen Hauses hat die Existenz eines iranischen Videos mit Drohungen gegen Donald Trumps Sohn Barron bestätigt. Iranische Staatsmedien hätten ein Video ausgestrahlt, das offenbar das Leben des 20-Jährigen bedrohe, sagte Secret-Service-Sprecher Nate Herring. „Der US Secret Service ist sich des Videos bewusst und untersucht alles, was als Bedrohung gegen unsere Schutzpersonen wahrgenommen werden kann“, fügte er hinzu. Zuvor hatte der US-Sender CNN über die Drohung berichtet.Vier Tote bei israelischen Angriffen im GazastreifenBei israelischen Angriffen im Gazastreifen sind am Montag nach Angaben von Krankenhausmitarbeitern mindestens vier Menschen getötet worden, darunter zwei Kinder. Nach Evakuierungsaufrufen des israelischen Militärs traf ein Angriff ein Gebäude im Flüchtlingslager Bureidsch im Zentrum des Gazastreifens. Eine Familie konnte nach Angaben des Awda-Krankenhauses nicht mehr fliehen. Dabei wurde ein vierjähriges Kind getötet, seine Mutter und Schwester wurden verletzt. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht dazu.Auch drei weitere Gebäude im Gazastreifen wurden nach Angaben von Bewohnern nach Evakuierungswarnungen getroffen. Das israelische Militär erklärte, es habe nach vorherigen Warnungen Ziele im Flüchtlingslager Schati in Gaza-Stadt und in Deir al-Balah angegriffen. Dabei habe es sich um zwei Waffenlager der Hamas in Moscheen gehandelt. Das Militär legte keine Beweise vor, erklärte jedoch, dort seien Dutzende Kalaschnikow-Gewehre, Magazine und weiteres militärisches Material gelagert worden.Erneut Tanker in Straße von Hormus angegriffenIn der Straße von Hormus ist erneut ein Öltanker angegriffen worden. Er sei vor der Küste des Omans von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Nacht. Dabei sei der Maschinenraum beschädigt und das Schiff manövrierunfähig gemacht worden. Die Besatzung sei in Sicherheit, hieß es. Der Vorfall ereignete sich demnach neun Seemeilen (rund 17 Kilometer) nordöstlich des Ortes Asch Schischah. Wer für den Angriff verantwortlich war, blieb unklar.Der Iran blockiert mit Drohungen und Angriffen auf Schiffe den Verkehr durch die Meerenge immer noch weitestgehend. Die Straße von Hormus ist eine wichtige Passage für Öl-, Gas- und Düngerexporte aus den Staaten am Persischen Golf. Dies hat Folgen für die ganze Weltwirtschaft. Teheran verlangt, dass Schiffe ausschließlich eine vom Iran festgelegte Route entlang der eigenen Küste nehmen und hatte wiederholt erklärt, nur die von Teheran vorgegebene Route durch die Straße von Hormus sei sicher. USA streichen Syrien von Liste der staatlichen TerrorunterstützerDie USA haben Syrien am Montag von ihrer Liste der staatlichen Terrorunterstützer gestrichen. Der Schritt trat nach einer 45-tägigen Überprüfungsfrist des Kongresses in Kraft, nachdem US-Präsident Donald Trump das Parlament am 8. Juli über sein Vorhaben informiert hatte. US-Außenminister Marco Rubio erklärte, die Entscheidung würdige die positiven Maßnahmen und Zusagen der syrischen Regierung unter Präsident Ahmed al-Scharaa, sich vollständig vom internationalen Terrorismus zu distanzieren. Der syrische Außenminister Asaad al-Schibani hatte der Nachrichtenagentur Reuters am Samstag gesagt, die Regierung hoffe, dass die Beseitigung dieses letzten Hindernisses Syrien wieder in das globale Finanzsystem integrieren werde. Es gebe nun keine Hürden mehr für Investitionen und den Wiederaufbau der Wirtschaft in dem Land.Pressekonferenz endet ohne konkrete DetailsDie Pressekonferenz ist beendet. Insgesamt ist nach dem Auftritt des Finanzministers aber noch vieles unklar. So blieb zunächst offen, was genau an den neuen Sanktionen verheerend sein wird. Auch konkrete Länder nannte Bessent in der Pressekonferenz nicht – ebenso lehnte er eine Antwort auf die Frage ab, in welchem Zeitraum die ungenannten Maßnahmen zu erfüllen sein sollen.Noch vergangene Woche sprach Trump von „Maßnahmen historischen Ausmaßes“ und der „verheerendsten Wirtschaftsoperation“, die jemals gegen ein Land veranlasst worden sei. US-Sanktionen gegen den Iran sind grundsätzlich nichts Neues. Im Laufe der Jahre hatten die Vereinten Nationen, die USA und die EU bereits umfangreiche Strafen verhängt.Bessent warnt vor Konsequenzen weiterer Zusammenarbeit mit dem IranBessent betonte zudem das Ausmaß möglicher Konsequenzen. Die Entschlossenheit der USA sollte nicht angezweifelt werden, so der Finanzminister.








