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Naher Osten: Trump will Straße von Hormus zu US-Territorium erklären – Iran wettert dagegen Die Schifffahrt in und aus dem Persischen Golf ist weiter unsicher. Der Dauerkonflikt um die Meerenge zwischen Iran und Oman geht in eine neue Runde.
Juni 2026: Schiffe im Golf von Oman auf der Route zur Straße von Hormus. Foto: Uncredited/AP/dpaDer Iran weist die durch US-Präsident Donald Trump angemeldeten Ansprüche auf die Straße von Hormus zurück. „Die Straße von Hormus lässt sich weder per Tweet noch mit einem Flugzeugträger, noch durch einen Befehl oder eine Wahlkampfrede einnehmen“, schrieb Irans Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi auf der Plattfom X. Der Iran fürchte weder Drohungen noch lasse er sich von Machtdemonstrationen einschüchtern.Trump hatte zuvor bei einem Auftritt im Bundesstaat New York gesagt, er wolle die Straße von Hormus nach dem Ende des Iran-Krieges zu US-Territorium erklären. Nähere Angaben dazu machte er zunächst nicht.Gharibabadi schrieb weiter, die USA müssten akzeptieren, eine strategische und schwere Niederlagen erlitten zu haben. „Die Straße von Hormus gehörte dem Iran, gehört dem Iran und wird dem Iran gehören.“ Die Meerenge werde nur auf Befehl des Irans geschlossen und geöffnet. Solange die USA die Niederlage nicht akzeptierten, werde der Iran die Blockade weiterhin durchsetzen.Die Kriegsparteien ringen schon länger um die vollständige Wiedereröffnung der faktisch blockierten Straße von Hormus. Der Iran verlangte dafür zuletzt neben einem Ende sämtlicher US-Drohungen gegen das Land, einer Aufhebung der Seeblockade iranischer Häfen sowie einem Abzug der US-Streitkräfte aus der Region unter anderem eine vollständige Entschädigung für die Kriegsschäden.Vor dem Ende Februar von den USA und Israel begonnenen Krieg gegen den Iran verlief die Schifffahrt in der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman weitestgehend ungestört. Rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs wurde durch die Straße von Hormus transportiert, die auch für den Transport von Flüssiggas und Dünger von zentraler Bedeutung ist.Nach Kriegsbeginn brachte der Iran den Schiffsverkehr mit Drohungen und Angriffen fast zum Erliegen. In der Folge stiegen die Weltmarktpreise für Öl und Gas sprunghaft an. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick














