Mit ihrem Nein zur Vergesellschaftung verbaut sich die SPD den Weg Richtung Rot-Rot-Grün. Offenbar hat sie vor einem Linksbündnis mehr Angst als vor Kenia.
N och knapp vier Wochen ist es bis zur Wahl des Abgeordnetenhauses – und es sieht nicht gut aus. Nicht weil die CDU mit ihrem neuen Kandidaten Stefan Evers auf einmal in den Umfragen steil nach oben schießt. Im Gegenteil: Die Linke scheint ihren Vorsprung in den Umfragen auszubauen, aktuell liegt sie laut Forsa mit 22 Prozent 4 Punkte vor der CDU.
Entmutigend für all jene, die auf ein links geführtes Regierungsbündnis hoffen, ist vielmehr, dass die SPD als einer der potenziellen Koalitionspartner die Hürden immer höher hängt. Man muss sogar sagen: Die SPD und ihr Spitzenkandidat Steffen Krach, der sich auf Wahlplakaten etwas voreilig als „nächsten Regierenden“ titulieren lässt, unternehmen gerade alles, um ein Linksbündnis, das sie nicht selbst anführen, schon im Vorhinein zu verunmöglichen.
Wie sonst soll man es verstehen, dass Krach bei jeder sich bietenden Gelegenheit erklärt, die Realisierung des Enteignen-Volksentscheids großer Immobilienkonzerne sei mit ihm nicht zu machen? Und im gleichen Atemzug allen Ernstes von der Linkspartei, die seit Monaten in den Umfragen vor seinem Volksparteirest liegt, verlangt, sie müsse ihr zentrales Wahlversprechen fallen lassen! Hallo? Schon mal einen Schwanz gesehen, der mit seinem Hund wackelt?










