Volkswagen-Chef Oliver Blume stößt mit seinem Umbauplan für Europas größten Autobauer auf massiven Protest der Beschäftigten. Die Hälfte des massiven Sparbedarfs beim Personal entfalle auf Deutschland, so der Konzernchef.
25.08.2026, 16.19 Uhr
„Das reicht noch nicht": VW-Chef Oliver Blume betont die Notwendigkeit der Sparmaßnahmen
Teilnehmern zufolge quittierten die mehr als 10.000 VW-Beschäftigten in und vor der Halle die Rede von Volkswagen-Chef Oliver Blume auf der außerordentlichen Betriebsversammlung im Stammwerk Wolfsburg mit Pfiffen und bekundeten ihren Protest mit Schildern und Transparenten. Blume erklärte einmal mehr, dass VW unter großem Druck von US-Zöllen, geopolitischen Risiken und neuen Rivalen Kosten senken und schlanker werden müsse.
Bei den Arbeitnehmervertretern stieß er damit auf scharfe Kritik. Die IG Metall kündigte Widerstand gegen die Abbaupläne des Managements an. „Kooperation ist möglich, aber wenn der VW-Vorstand einzig den Weg des Abbaus und der Kürzungen einschlägt, werden wir uns dem mit aller Kraft entgegenstellen“, sagte IG-Metall-Bezirksleiter Thorsten Gröger. „Dann steht Volkswagen ein Konflikt bevor, der härter werden kann als zuvor.“














