Das von einer künstlichen Intelligenz erzeugte Remake eines Madonna-Hits hat die Charts in Australien gestürmt. Künftig verhindern das neue Regeln.
Berliner Dependance von Madame Tussauds: Eine künstliche Madonna kann weder die echte ersetzen noch die Charts erobern
südraumfoto/imago
Ein bisschen Ätschibätschismus geht immer: Vor vier Jahren hatte Madonna eine NFT-Lizenz von gruselkitischiger KI-Kunst vermarktet, die ihren nackigen Avatar zeigte, zwischen dessen Beinen ein Bäumchen entspross. Das wirkte, als hätte jemand volltrunken der Gratisversion von Canvas irgendeinen Scheiß von Mutter Erde und so gepromptet.
Wer sich daran erinnert, wird als eine Art Rache des Geists in der Maschine werten, was gerade in Australien passiert ist: Eine von künstlicher Intelligenz erstellte Coverversion von Madonnas „Like a Prayer“, für die der australische DJ und Produzent Josh Fawaz verantwortlich zeichnet, war im Juli zum meistgespielten Stück im australischen Radio avanciert. Sie hat es auf Platz vier der dortigen Charts geschafft.










