Startseite

Unternehmen

Industrie

Niedersachsen: Ministerpräsident kritisiert VW‑Vorstand – „Größe von VW ist Stärke“ Nicht nur die Arbeitnehmer üben Kritik an den neuen Sparpläne bei VW. Auch das Land Niedersachsen, das Anteile am Konzern hält, hat klare Forderungen an den Vorstand.

Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD): „Das ist Aufgabe des Vorstands“ Foto: Moritz Frankenberg/dpaBerlin. Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) hat den Vorstandsvorsitzenden des Volkswagen-Konzerns, Oliver Blume, für dessen Sparkurs kritisiert. „Wer sagt, Volkswagen ist zu groß, der macht erstmal den ersten Fehler. Die Größe von Volkswagen, diese Stärke, die ist international ein riesiges Pfund für uns“, sagte der SPD-Politiker am Dienstag im Deutschlandfunk.Damit reagierte Lies auf eine Blume-Bemerkung von vergangener Woche, in der dieser den Autokonzern als „überdimensioniert“ bezeichnet hatte. Wie die Arbeitnehmervertreter lehnte Lies zudem die vom Vorstand vorgeschlagenen Werksschließungen ab. „Es geht jetzt nicht um die Frage der Werkschließung.“Der Vorstand müsse Konzepte vorlegen, wie die Kapazität an den bestehenden Standorten besser ausgeschöpft werden könne – durch attraktivere Fahrzeuge, aber auch durch „Ergänzungen“. Er verwies etwa auf Rüstungsproduktion.Drei Wochen vor den niedersächsischen Kommunalwahlen forderte der Ministerpräsident ein verändertes Denken bei den Reformen. Auch er erkenne an, dass der Konzern sich in einer „extrem schwierigen Zeit“ befinde, sagte Lies mit Blick etwa auf den chinesischen Markt. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt