Der Anschlagsversuch am Leipziger Flughafen war offenbar größer als gedacht. Ermittler fanden eine weitere Sprengstoff-Drohne.
Einsatzkräfte der Polizei suchen ein Feld am Flughafen Leipzig/Halle nach Spuren ab, am 12.8.2026
Hendrik Schmidt/dpa
afp | Beim Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen Anfang August kam offenbar eine weitere Drohne zum Einsatz. Am 14. August fanden Ermittler auf einem Feld in Kabelsketal westlich des Flughafens eine Drohne, wie die Süddeutsche Zeitung, NDR und WDR am Dienstag berichteten. Die Polizei entdeckte dort zudem eine Substanz, bei der es sich nach ersten Einschätzungen um militärischen Sprengstoff handeln könnte.
Demnach handelte es sich vermutlich um rund 50 Gramm des hochexplosiven Sprengstoffs Hexogen. „Die Täter hatten womöglich einen weitaus größeren Anschlag im Sinn als bislang öffentlich bekannt“, schrieben NDR und WDR. Die Bundesanwaltschaft, welche die Ermittlungen in dem Fall leitet, äußerte sich demnach auf Anfrage nicht dazu.









